Letzte Änderung: 17.09.2016


Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.
Aldous Huxley

Leider ist man beim Bundeskanzleramt, beim Bundesminsterium für Wirtschaft und Energie, beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und den anderen angeschriebenen Stellen anderer Meinung, hätte man es ansonsten doch für nötig gehalten, Stellung zu den übersandten Mails zu nehmen.
Ich werde deshalb meine Anmahnungen nicht weiter fortsetzen, gehe ich doch davon aus, daß man, wenn man auf 22 Anmahnungen nicht reagiert hat, die 23. Anmahnung ebenfalls ignoriert.

Trotzdem werde ich nicht aufgeben, mich gegen das erlittene Unrecht zur Wehr zu setzen.

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi

Gegebenenfalls muß ich mich beim Bundespräsidenten für meine Titulierung als Dummschwätzer entschuldigen, hat der doch nichts anderes getan als die anderen angeschriebenen Stellen !


Chronologie :

1. Mail 3. 6. 2015
1. Erinnerung  29. 7. 2015
2. Erinnerung 18. 8. 2015
 3. Erinnerung 26. 8. 2015
4. Erinnerung 31. 8. 2015
5. Erinnerung 4. 9. 2015
6. Erinnerung 12. 9. 2015
7. Erinnerung 22. 9. 2015
8. Erinnerung 30. 9. 2015
9. Erinnerung 15. 10. 2015
Kopie an angela.merkel@cducsu.de


Ohne Ironie : Ich erkenne die Bemühungen der Bundesregierung zur Bewältigung der Flüchtlingskrise an (auch wenn ich nicht alle Entscheidungen nachvollziehen kann), kein Verständnis kann ich jedoch dafür aufbringen, daß es nicht möglich ist, die Mail eines deutschen Mitbürgers zu beantworten ! Vielleicht sollte ich die Staatsbürgerschaft wechseln, um eine Antwort zu erhalten.

Nach mehrmaligem Krankenhausaufenthalt werde ich nunmehr meine Anmahnungen fortsetzen :

10. Erinnerung 02. 12. 2015
Kopie an
info@cdu.de
11. Erinnerung 10. 12. 2015
Kopie an
info@bmas.bund.de
12. Erinnerung 16. 12. 2015
Kopie an
info@bmwi.bund.de
13. Erinnerung 7. 11. 2016
Kopie an angela.merkel@cdu.de
14. Erinnerung 19. 1. 2016
Kopie an
sigmar.gabriel@spd.de
15. Erinnerung 26. 1. 2016
Kopie an
peter.tauber@cdu.de
16. Erinnerung 01. 02. 2016
Kopie an poststelle@bmjv.bund.de
17. Erinnerung 25. 2. 2016
Kopie an kontakt@bmwi.bund.de
18. Erinnerung 7. 3. 2016
Kopie an
buero-vii@bmwi.bund.de
19. Erinnerung 22. 4. 2016
Kopie an
buero-viic@bmwi.bund.de
20. Erinnerung 28. 4. 2016
Kopie an peter.altmaier@bundestag.de
21. Erinnerung 06. 05. 2016
Kopie an

sigmar.gabriel@spd.de
22. Einnerung 20. 5. 2016
Kopie an

andrea.nahles@bundestag.de



Nachdem ich trotz 100maliger Anmahnung keine Antwort vom Bundespräsidialamt erhalten habe, habe ich untenstehende Mail an das Bundespresseamt (InternetPost@bundesregierung.de) gesendet. Ich hoffe, ich muß mich wegen meiner Meinung über das Bundespräsidialamt nicht irgendwann entschuldigen, denn auch beim Bundespresseamt bzw. den angegebenen Kontaktadressen scheint man es nicht für nötig zu halten. auf meine Mail zu antworten oder zumindest den Erhalt zu bestätigen.

Es gibt diverse Anschriften vom Osterhasen und vom Weihnachtsmann, an die Kinder schreiben können und laut Internet auch eine Antwort erhalten,  um die Kinder nicht zu desillusionieren, ihnen den Glauben an den Osterhasen oder Weihnachtsmann zu erhalten. Insofern kann ich die Weigerung unserer Politiker, auf meine Mail zu antworten, noch nachvollziehen, geht man ggf. davon aus, daß man mir die Illusion von Gerechtigkeit in diesem Land längst genommen hat.


Nachstehend die Mail an das Bundespresseamt :

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich weiß nicht, ob meine Mail vom 3. 6. 2015 weitergeleitet wurde. Da ich bis heute keinerlei Resonanz erfahren habe, wäre ich zumindest für eine Empfangsbestätigung dankbar.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert

Bitte um Weiterleitung nach nachfolgende Stellen :

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Bundeskanzleramt
Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bundesministerin Andrea Nahles
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Herrn Bundesminister Sigmar Gabriel

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,
sehr geehrte Frau Nahles,
sehr geehrter Herr Gabriel,
sehr geehrte Damen und Herren,

am 24. November 2014 habe ich nachfolgende Mail (einschließlich Anhang Schreiben_Spk.pdf) an den Herrn Bundespräsidenten gesandt.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
mit Interesse verfolge ich Ihre Auftritte und die dazugehörigen Reden.
In Ihrer Rede zur Meisterfeier der Handwerkskammer ist mir inbesondere die nachstehende Passage aufgefallen :
"Nur wenn Menschen durch eigene Leistung, Ehrgeiz und Fleiß aufsteigen können, wenn nicht die Herkunft für den beruflichen Erfolg und die Verwirklichung von Lebensmodellen den Ausschlag gibt, nur dann werden wir in Deutschland die Potentiale entfalten können, die bislang noch verborgen sind."
Obwohl ich nicht immer einer Meinung mit Ihnen bin, muß ich Ihnen in diesem Falle jedoch bedingungslos zustimmen. Das Engagement, insbesondere jüngerer Leute, die sich trotz aller zu erwartenden Nachteile, die eine Selbständigkeit mit sich bringt, versuchen, sich ihre eigene Existenz aufzubauen, ist nicht hoch genug zu würdigen und ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft.
Leider bleibt es seitens der Politik oftmals bei Lippenbekenntnissen. Wenn in diesem Land ein junger Mensch, der sich selbständig gemacht hat, durch die Hausbank in die Insolvenz getrieben wird, bleiben unsere Politiker in der Regel im Verborgenen.
Im Anhang erhalten Sie ein Schreiben, das die Realität einer Existengründung widergibt, ohne daß man seitens der Politik irgendwelche Unterstützung erfahren konnte. Ihre Meinung dazu würde mich interessieren. Bitte vermeiden Sie jedoch Schreiben mit der Formulierung "Der Herr .............. hat mich gebeten, auf Ihre Anfrage zu antworten...". Schreiben dieser Art liegen uns in ausreichender Anzahl vor.
Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt dieses Schreibens.

Mit freundlichen Grüßen aus der Festspielstadt Bad Hersfeld
Karl Schaffert


Leider habe ich auf mein Schreiben trotz mehrfacher Anmahnung weder eine Antwort noch eine Empfangsbestätigung erhalten. Ich habe deshalb meine 28. Anmahnung folgendermaßen ergänzt :

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
aufgrund Ihrer Rede zur Meisterfeier der Handwerkskammer habe ich Ihnen am 24. 11. 2014 nachstehende Mail zukommen lassen, mit einem Anhang, der einen kurzen Überblick über die Erfahrungen eines Existengründers von der Gründung bis zur Insolvenz gibt. Auch unter dem Hintergrund, daß Sie zu denen gehören, die bereit sind, Ihre Meinung zu äußern, auch wenn diese in gewissen Kreisen nicht immer Anklang findet, bin ich davon ausgegangen, eine Stellungnahme zu erhalten. Leider ist dies bis heute, trotz 27maler Erinnerung, nicht geschehen.
Bei näherer Betrachtungsweise kann ich, wenn auch nur geringes, Verständnis für Ihre Weigerung, unsere Mail zu beantworten, aufbringen. Bei einer Antwort wäre es unausweichlich, daß Sie sich zu der einen oder anderen Seite bekennen. Daß es Ihnen schwer fallen würde, sich auf die Seite des Existengründers zu stellen, ist für mich bei Kenntnis Ihrer Rede zum 20. Deutschen Bankentag nachvollziehbar. Trotzdem glaube ich, daß maßvoll angebrachte Kritik für Sie weniger nachteilig wäre als für einen Existenzgründer, der sich mit gleicher Kritik unmittelbar den Repressalien der Banken aussetzt. Im übrigen stünden Sie ja mit Ihrer Kritik nicht alleine. Es gibt unzählige Fälle, in denen der Umgang der Banken mit Existenzgründern kritisiert wird.
Wenn man sieht, mit welchen Anstregungen und Mitteln sich die Bundesregierung bemüht, Existenzgründer zu fördern, so halte ich die geschilderten Erfahrungen für zu wichtig, um sie einfach zu ignorieren.
Ich empfinde die 25. Anmahnung als kleines "Jubiläum", das wir im engsten Kreis begehen möchten und lade Sie hiermit herzlichst (nach Terminvereinbarung) zu einem Fettebrot und einem Kloster Urstoff - Schwarzbier ein. Sollte ein Termin in nächster Zeit unpassend sein, können wir dies ggf. auch nach der fünfzigsten Anmahnung nachholen.

Mit freundlichen Grüßen aus der Festspielstadt Bad Hersfeld
Karl Schaffert


Trotz nunmehr mehr als 65 Erinnerungen (fünfundsechzig) war man seitens des Bundespräsidialamtes bis heute nicht bereit, auf meine Mail zu antworten. Ich empfinde die Angelegenheit jedoch als zu wichtig, um mich mit einer derartigen Weise von Desinteresse abzufinden. Ich weiß, daß keine der o.g. Stellen Einfluß auf die Handlungsweise des Bundespräsidialamtes nehmen kann, ich bin jedoch der Hoffnung, auf diesem Wege eine Antwort zu erhalten. Deshalb sende ich dieses Schreiben auch an o. g. Stellen, in der Hoffnung, nicht auf die gleiche Ignoranz wie beim Bundespräsidialamt zu stossen. Als Ergänzung füge ich ein Schreiben bei, das Herr Zengerle kurz vor seiner Insolvenz an den damaligen Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Herrn Reiner Brüderle, gesandt hat.

Mir ist bekannt, wie sehr sich die Bundesregierung um die Förderung von Existenzgründern bemüht. Aber auch wenn Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel für eine neue gesellschaftliche Akzeptanz von Existenzgründern plädiert, so sind die Banken in ihrer Handlungsweise autonom, die finanzielle Förderung und staatliche Verbürgung  von Existenzgründungsdarlehen erleichtert es den Banken lediglich, in den Fällen, in denen man Existenzgründer in die Insolvenz treibt, das eigene Riskio zu minimieren. Nicht nur deshalb drohte bereits vor Jahren der ehemalige Wirtschaftsminister Werner Müller mit einer Direktvergabe der Fördermittel, sollten die Banken ihre Verweigerungshaltung bei der Finanzierung von Existenzgründern beibehalten. Diese Problematik habe ich bereits vor Jahren mit Herrn Lothar Hass, Referatsleiter im BMWi, ausgiebig diskutiert, leider mit dem Ergebnis, daß man auf das Verhalten der Banken keinen Einfluß habe.

Daß man auf das Verhalten von Banken keinen Einfluß nehmen kann, auch wenn durch deren Machenschaften, die von etlichen Personen als kriminell beurteilt werden oder zumindest nicht mit geltenden Gesetzen im Einklang stehen, jugendliche Existenzgründer in den Ruin getrieben werden, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Für Ihre Stellungnahme wäre ich Ihnen dankbar.

Viele Grüße aus der Festspielstadt Bad Hersfeld
Karl Schaffert

Eine der Anlagen zu vorgenannter Mail finden Sie auf der Seite Politik / Der Dummschwätzer !


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