Letzte Änderung: 28.11.2016

Auf den untergeordneten Seiten der Rubrik Schriftwechsel finden Sie einige "Stellungnahmen" zu der geschilderten Problematik der Existenzgründungsfinanzierung des Herrn Zengerle. Aufgrund meiner Erfahrungen bin ich nicht davon ausgegangen, konkrete Stellungnahmen zu erhalten, trotzdem war und ist der Schriftwechsel für mich sehr aufschlußreich.

Daß Banken in diesem Land soviel Macht haben. daß sich niemand traut, dagegen anzugehen, selbst wenn mit kriminellen Machenschaften Existenzen vernichtet werden, ist mr aus eigener Erfahrung bekannt.

Kein Verständnis kann ich denjenigen entgegenbringen, die noch nicht einmal bereit waren, auf meine Mail zu antworten.

Obwohl für mich unbefriedigend, muß ich doch denjenigen eine gewisse "Anerkennung" aussprechen, die eine konkrete Antwort vermieden haben, indem Sie mich "zuständigkeitshalber" an andere Stellen verwiesen haben. Auch auf diese Weise kann man eine Stellungnahme "abwälzen", ohne "sein eigenes Gesicht zu verlieren".

Insofern muß ich diesbezüglich sogar Herrn Tampe vom Regierungspräsidium Kassel Respekt zollen, der mit einem erheblichen Maß an Unkenntnis aufgrund der vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung weitergeleiteten Unterlagen ausführlich Stellung genommen hat. Daß er mit seinem Antwortschreiben seine eigene Qualifikation infrage gestellt hat, war ihm zu diesem Zeitpunkt sicherlich nicht bewußt.

Bemerkenwert ist die Antwort des Geschäftsführers des RKW Hessen, Herrn Sascha Gutzeit, zeigt sie doch, daß er sich ausführlich mit der Problematik beschäftigt hat. Daß Herr Gutzeit die Gründe für den Schriftwechsel, nämlich das Bedürfnis nach Gerechtigkeit, erkannt hat, spricht für ihn. Dafür gebührt ihm meine Hochachtung, auch wenn er sich trotz Hinweises auf das Konzept des RKW-Beraters nicht konkret zu der abweichenden Finanzierung geäußert hat.


Gerechtigkeit ist die feste Absicht, jedem zu geben, was ihm von Rechts wegen zukommt;
Ungerechtigkeit hingegen ist es, jemandem im Namen des Rechts etwas wegzunehmen,
was ihm bei richtiger Auslegung des Rechts zustünde.

Baruch de Spinoza
(1632 - 1677), eigentlich Benedictus d´Espinoza, holländischer Philosoph (Baruch = Schüler des Propheten Jeremias)

Quelle : https://www.aphorismen.de