Letzte Änderung: 31.07.2017


Wir verschenken zehn Etuis an Personen, die die gleiche Auffassung
wie Herr Wiesel vertreten und dies auch durch ihre
Handlungsweise belegen können !


Vielleicht trägt ja das Zitat von Elie Wiesel dazu bei, daß man sich Gedanken macht, ob die Ignoranz, die uns von vielen Seiten entgegengebracht wurde, angebracht ist. Sicherlich ermuntern die Erfahrungen und die Tatsache, daß wir bis heute von keiner Seite Unterstützung erfahren konnten, niemanden dazu, sich selbständig zu machen. Die roten Begriffe sind Links, die Sie zu weiteren Informationen führen !

GESCHICHTE

Seit jeher war es mein Wunsch, selbständig zu sein. Die Gründe dafür sind mir bis heute verborgen geblieben, zumal mein Vater selbständiger Steinmetz war und ich bereits als junger Mensch mit den Nachteilen einer selbständigen Tätigkeit konfrontiert wurde.

1979 eröffnete ich die Gaststätte “Zum Bubi” , obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch als kaufmännischer Angestellter tätig war. 1980 gründete ich die Firma Schaffert-Vereinsbedarf. Dies bedeutete für mich täglich ca. acht Stunden Tätigkeit als Angestellter, anschließend Schaffert-Vereinsbedarf und danach Kneipe bis in die Morgenstunden. Somit war ich täglich teilweise bis zu 20 Stunden beschäftigt. Ich kann wohl sagen, daß es während dieser Zeit keinen Sonn- oder Feiertag gegeben hat, den ich nicht, zumindest teilweise, mit Arbeit verbracht habe.

1984 habe ich mich entschlossen, die Firma Schaffert-Vereinsbedarf gegen den Willen der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg und den damit verbundenen Schikanen zur Vollexistenz auszubauen. 1993 wurde zusätzlich, auch im Hinblick auf die sich verschärfende Wettbewerbssituation, ein Großhandelsbetrieb, gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin Ingrid Zengerle, die Firma S&Z Waffenhandel GmbH gegründet.

Durch die Fehlplanung des Architekten bei der Erweiterung der Geschäftsräume (Überschreitung der Planung um mehr als 60 %, Gutachten liegt vor), war es nicht möglich, die Expansion aus eigenen Mitteln zu finanzieren, zumal die Finanzierung der Mehrkosten im Rahmen des Kontokorrentes
(Zinssatz von ca. 15,5 % - 16,5 %) aufgebracht werden mußten.

Die Einschaltung des Runden Tisches der DtA und der IHK blieb trotz der positiven Beurteilung erfolglos. Obwohl die Handlungsweise der Dresdner Bank AG (in Verbindung mit der Bürgschaftsbank Hesssen) von den verschiedensten Seiten, auch aus Bankenkreisen, als “rechtlich unzulässig”, “moralisch verwerflich”, als “ein Verhalten, für das es leider keine Aufsicht gibt”, bezeichnet wurde, war es nicht möglich, von irgendeiner Seite Unterstützung zu erfahren.

Zitat einer renommierten Rechtsanwaltskanzlei, die wir mit einem Teil der Geschichte mit der Dresdner Bank AG konfrontiert haben : "Die uns vorliegenden Informationen haben wir zur Kenntnis genommen. Wir bedauern außerordentlich, dass ein mittelständiges Unternehmen wie das Ihre auf diese skandalöse Art ruiniert wird".

Da eine Fortführung des Betriebes unter den gegebenen Umständen nicht möglich war, übernahm der Sohn meiner Lebensgefährtin, Marco Zengerle, 2004 den Vertrieb von Treibladungspulvern und Komponenten. Leider wurde die in Verbindung mit einem namhaften Unternehmensberater geplante Finanzierung derart manipuliert, daß die Expansion nicht finanziert werden konnte (siehe Schreiben an die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Herrn Faulstich / Bundesminister für Wirtschaft und Technologie).  Herr Zengerle meldete daufhin Ende 2010 Insolvenz an. Daß damit sein persönlicher und der jahrelange Einsatz seiner Mitarbeiter wertlos wurden, dürfte den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg nicht berühren, zumal seine Bezüge weitergezahlt und die Darlehen von der Bürgschaftsbank Hessen abgesichert waren.

Ich persönlich bin heute Hartz-IV - Empfänger, weil meine Altersvorsorge gepfändet wurde und wohne als Mieter in der ehemals eigenen Immobilie. Natürlich kann man sagen, daß dies der Lauf der Zeit ist und guten Zeiten auch schlechte folgen, trotzdem kann ich eine gewisse Verbitterung nicht verbergen, zumal alle Beteiligten bis heute keinerlei Unterstützung von irgendeiner Seite erfahren konnten. Ich habe bis heute alle möglichen Personen und Institutionen angeschrieben, die sich zur Förderung von Existengründern bekennen, leider erfolglos.

Trotzdem fühle ich mich auch heute noch als Selbständiger und versuche, meine Lebensgefährtin und Ihre Firma ZRC Zengerle UG im Rahmen meiner durch die Belastungen der letzten Jahre eingeschränkten physischen und psychischen Möglichkeiten zu unterstützen.


Als Selbständiger habe ich gelernt, mich auch gegen Widerstände durchzusetzen und die Tatsache, daß wir trotz aller Repressalien noch bestehen, bestätigt mich in meinem Tun. Deshalb werde ich auch nicht aufgeben, mich weiterhin für unsere Interessen einzusetzen. Daß ich mir damit nicht nur Freunde mache, ist mir bewußt, aber auf die Freundschaft derer, die mich daran hindern wollen, kann ich gut verzichten !