Letzte Änderung: 22.09.2017


Existenzgründungsfinanzierung
mit der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

siehe auch Rubrik Finanzierung / KfW-Darlehen (Link)


Nachstehend die Finanzierung der Existenzgründung des Herrn Zengerle :


Kapitalbedarf lt. Bericht des RKW-Beraters 460.000,-- €.


Dieser Betrag wurde um 90.000,-- € gekürzt und, wie folgt, finanziert
(Darlehensverträge vom 24. 5. 2006 bzw. 29. 5. 2006) :


Gefordertes Eigenkapital ca. 28 % 105.000,-- €
KfW-Unternehmerkredit 160.000,-- € anfänglicher Zinssatz   7,12 %
KK-Kredit 105.000,-- € anfänglicher Zinssatz  13,5 % (zuzgl. 6 % Überziehungszins)


Beide Darlehen wurden von der Bürgschaftsbank Hessen mit einer Bürgschaft von 70 % unterlegt.
(Dafür fallen zusätzlich 1,5 % Bürgschaftsprovision an !)


Auffallend dabei ist, daß die Bürgschaftsbank Hessen GmbH sich mit Schreiben vom 2. 3. 2006 u. a. auf einen KfW-Unternehmerkredit in Höhe von 160.000,-- € bezieht
. Im weiteren Schriftwechsel (u. a. Provisionsabrechnung der Bürgschaftsbank Hessen GmbH) ist keinerlei Hinweis auf den Kfw-Unternehmerkredit zu finden. Nachdem Frau Uhle mit Mail vom 31. 8. 2016 mitteilt, daß die KfW als Förderinstitut des Bundes nicht in die von mir beschriebenen Geschäftsvorfälle involviert war (LINK), gehe ich davon aus, daß seitens der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg zu keiner Zeit zinsgünstige Fördermittel beantragt wurden und man aus lauter Raffgier mehr daran interessiert war, hauseigene Darlehen mit entsprechenden Zinssätzen zur Verfügung zu stellen.


Inwieweit dies mit dem Hessischen Sparkassengesetz

(5) 1Die Sparkassen sind grundsätzlich verpflichtet, jede Existenzgründerin und jeden
Existenzgründer im Gebiet ihres Trägers zu beraten.
2
Sie betreuen bei dem Zugang zu Förderkrediten und kooperieren mit den Förderbanken von Land und Bund


vereinbar ist, wollen Sie selbst beurteilen !


Wenn ich als Waffenhändler bestehende Gesetze derart mißachte, bin ich sicher, daß mir innerhalb
kürzester Zeit (zu Recht) ein Gewerbeuntersagungsverfahren droht !



Unter nachstehendem Link finden Sie das Angebot der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg :
(bitte anklicken !)






Daß man auf diese Art einen Existenzgründer noch verhöhnt, gehört sicherlich nicht zu der Haltung, die man von einem Geschäftspartner erwartet !



Das Angebot der Sparkasse stimmt weitestgehend mit § 2 SpkG
des Hessisches Sparkassengesetzes überein :
(bitte anklicken)




Inwieweit jedoch die Realität von der Verpflichtung (Absatz 5) abweicht, wollen Sie selbst
anhand der oben aufgezeigten Finanzierung beurteilen.



Absatz 6) des Gesetzes :
Die Erzielung von Gewinn ist nicht Hauptzweck des Geschäftsbetriebes.

Vielleicht dient ja auch das an anderer Stelle genannte Vorstandsgehalt von 307.500 € (2014) dazu, einen Verstoß gegen diesen Absatz des Gesetzes zu vermeiden !!!

Entschuldigung, Herr Faulstich, aber Ihr Karmakonto ist leer !



In Zusammenhang mit dem Verhalten der Sparkasse ist mir nachstehender Absatz zur Gewinnabschöpfung (siehe unten)  im Internet aufgefallen. Ich vermag diesen rechtlich nicht zu beurteilen, aber diverse Übereinstimmungen scheinen vorhanden zu sein. Meines Erachtens ist das Verhalten der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg im Falle des Herrn Zengerle unter
Zugrundelegung der Definition von Gewinnabschöpfung und des folgenden Absatzes des Hessischen Sparkassengesetzes

(5) 1Die Sparkassen sind grundsätzlich verpflichtet, jede Existenzgründerin und jeden Existenzgründer im Gebiet ihres Trägers zu beraten.
2Sie betreuen bei dem Zugang zu Förderkrediten und kooperieren mit den Förderbanken von Land und Bund.


gesetzeswidrig !


Gewinnabschöpfung in der Praxis***

Niemand soll aus einer rechtswidrigen Tat Vorteile ziehen. Auf diesen Grundgedanken lässt sich die gesetzliche Regelung über die Gewinnabschöpfung im Straf- und Bußgeldverfahren zurückführen. Die Berechtigung dieses Grundgedankens wird kaum jemand infrage stellen wollen. Zu deutlich klingt darin das allseits propagierte Anliegen an, insbesondere die organisierte Kriminalität an ihren (finanziellen) Wurzeln zu bekämpfen.

*** Definition Gewinnabschöpfung (aus Wikipedia)

Unter Gewinnabschöpfung versteht man im deutschen Recht verschiedene Sanktionsmöglichkeiten für unrechtmäßiges Verhalten, bei dem der Verletzer einen Vorteil erlangt. Damit soll erreicht werden, dass sich ein Rechtsverstoß "nicht lohnt".