Letzte Änderung: 14.12.2016

Handschlag oder Vertrag ?

Heute habe ich mich mit meiner 80jährigen Mutter unterhalten, die mir von den früheren Gepflogenheiten im Geschäftsleben erzählte. Dabei erinnerte ich mich an eine Begebenheit, die ich vor ca. 40 Jahren selbst erlebt habe. Im Rahmen eines größeren Geschäftes fragte ich einen mittlerweile verstorbenen Geschäftspartner nach einem Vertrag. Dabei erkärte er mir, daß es keinen Vertrag gäbe : "Wir machen das per Handschlag, Verträge kann man anfechten !"  Schade, daß es von solchen Geschäftspartnern immer weniger gibt !

Gerne erinnere ich mich an die Zeiten, wo man mit jemanden telefoniert hat, um Vereinbarungen zu treffen. Diese Vereinbarungen galten auch ohne schriftliche Bestätigung. Es wäre keinem der beiden Partner eingefallen, an der Gültigkeit der mündlichen Vereinbarung zu zweifeln. Wenn ich heute Aussagen von Politikern als Beispiel nehme, die kurze Zeit später "relativiert" werden, dann kann ich die Politikverdrossenheit verstehen.



Ein Bericht aus dem Handelsblatt (durch Anklicken gelangen Sie zum Artikel !)


Weshalb eine solche Mahnung erforderlich ist, ist für mich nicht nachvollziehbar. Dafür muß es doch konkrete Gründe geben. Zumindest habe ich bis heute vom VDB (Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e.V.)
keine Nachricht erhalten, stärker auf die Moral zu achten.




Link zum Artikel. Ggf. nicht leicht zu verstehen, aber sehr interessant !


Robert Bosch sagt es einfacher :

Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe,
sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle.

Gibt es eine bessere Motivation für einen Firmenchef als wenn ein Mitarbeiter, den man wegen
der Machenschaften der Dresdner Bank AG entlassen mußte, nach zwanzig Jahren sagt :
"Bei euch würde ich jederzeit wieder anfangen !"