Letzte Änderung: 10.02.2017
Die Berufsethik beschäftigt sich mit konkreten ethischen Normen, Regeln und Kriterien für die angemessene Ausübung des Berufes (Wikipedia). Nach dieser Definition müßte die Berufsethik bei allen Berufen im Vordergrund stehen. Leider muß man heute feststellen, daß die Ethik vorzugsweise durch Gesetze geregelt wird, d. h. daß in den Fällen, die nicht gesetzlich geregelt sind, die Ethik fast keine Bedeutung mehr hat.

Weshalb werden wir z. B. täglich mit Gesetzesentwürfen für Banken konfrontiert ? Weshalb hört man täglich in den Medien von Verfahren gegen Banken wegen irgendwelchen Verstößen, Betrügereien und Manipulationen ? Es zeigt sich dabei doch deutlich, daß Ethik und Moral für diese Berufsgruppe keinerlei Wert mehr besitzt. Berufsgruppen, denen man vor Jahren noch uneingeschränkte Hochachtung entgegenbrachte, sind im Ranking der angesehensten Berufe nur noch "unter ferner liefen" vetrtreten.

Welche Berufsgruppe genießt in der deutschen Bevölkerung das höchste Ansehen? Diese Frage stellt sich regelmäßig das Institut für Demoskopie Allensbach und führt dazu Umfragen durch.

Banker, Bankangestellter

"Den Auftakt zum Ranking macht die Berufsgruppe der Banker und Bankangestellten. Nur 3 Prozent der Befragten schätzen ihre Arbeit"

Rechtsanwalt
"Es heißt "Recht haben und Recht bekommen sind zwei Paar Schuhe". Rechtsanwälte sollen einem dabei helfen, Recht zu bekommen, was von 24 Prozent der Befragten geschätzt wird. Damit landet der Beruf des Anwalts auf Platz 9."

Quelle : finanzen.net


Über Banker habe ich mch auf meiner Seite bereits ausführlich ausgelassen. Nachfolgend ein Beriicht über die Erfahrung mit einem Rechtsanwalt.
Diverse Abbbildungen oder PDF-Dokumente finden Sie unter den Thumbnails. Durch Anklicken können Sie sich sie Dokumente in der entsprechenden Größe anzeigen lassen.

Aufgrund der Abmahnwellen von zwielichtigen Anwälten habe ich mich entschlosssen, meine persönliche Erfahrung ins Netz zu stellen.
Da ich aufgrund der bisherigen Machenschaften davon ausgehe, daß wir weiteren Repressalien ausgesetzt sein werden, mache ich ausdrücklich darauf aufmerksam, daß diese Seite ohne die Zustimmung von Frau Zengerle erstellt wurde und ich die nachstehenden Unterlagen ohne ihr Wissen verwendet habe.

Durch Zufall fand ich Anfang 2011 heraus, daß sich ein Mitbewerber das Warenzeichen für ein Produkt, das wir seit Jahren exclusiv aus Brasilien importiert haben, beim
Deutschen Patent- und Markenamt als eigenes Warenzeichen hat eintragen lassen. Dabei wurde ein exclusiv für uns gestaltetes und gefertigtes Stickemblem für die Wiedergabe der Marke verwendet.



Original Markenzeichen
Registerauskunft

Mit nebenstehender Mail haben wir uns an drei Anwälte gewandt, die wir im 
Internet Patent- und Markenrecht gefunden haben, u. a. auch an das
Anwaltsbüro Wollrath & Ullrich in 34277 Fuldabrück.


Von den beiden nicht namentlich genannten Anwälten
erhielten wir nebenstehende Antwortschreiben


Von RA Ullrich erhielten wir nebenstehende
Antwort (Mail und Anhang)



Da uns nach Erhalt der Nachrichten die Erfolgsaussichten relativ gering schienen und die Kosten nicht konkret absehbar waren, haben wir darauf verzichtet, die Angelegenheit weiter zu verfolgen. Es erfolgte keine weitere Kontaktaufnahme, deshalb sind wir auch davon ausgegangen, daß es zu keiner Zusammenarbeit gekommen ist. Bei entsprechender Interpretation des letzten Satzes war die "Kontaktaufnahme zur Klärung etwaiger Modalitäten" Voraussetzung für eine Zusammenarbeit.

Nach einiger Zeit erhielten wir von den Rechtsanwälten Wollrath & Ullrich nebenstehende Rechung.


Ich habe dieser Rechnung widersprochen, da es sich, auch nach Meinung Dritter, lediglich um eine Anfrage handelte, zumal ich auch darum gebeten hatte, mir eventuelle Kosten zur Genehmigung aufzugeben.

Mail vom 18. 3. 2011
Sehr geehrter Herr Ulrich,
wie Sie nachstehender Email entnehmen können, baten wir Sie ausdrücklich, uns eventuell anfallende Kosten zur Genehmigung aufzugeben. Da dies nicht erfolgt ist und Sie auch nicht für uns tätig geworden sind, betrachten wir Ihre o. g. Rechnung als hinfällig.

Mit freundlichen Grüßen
Karl Schaffert

Daraufhin erhielten wir nebenstehendes Schreiben


Auf dieses Schreiben habe ich mit nachstehender Mail geantwortet :

Mail vom 22. 3. 2012
In unserem Schreiben haben wir nicht von weiteren Kosten gesprochen, sondern von eventuell anfallenden Kosten.
Dies ist objektiv dahingehend zu verstehen, daß Sie uns vor Tätigwerden Ihre Kosten zur Genehmigung aufgeben.
Wenn Sie diese Formulierung falsch oder ggf. auch wissentlich zu Ihren Gunsten interpretieren, ist dies nicht uns anzulasten.
Diese Meinung vertritt im übrigen auch unser in der Angelegenheit befragte Anwalt.
Wir gehen davon aus, daß die Angelegenheit damit erledigt ist.

Karl Schaffert


Diese Mail wurde -wie folgt- beantwortet

Mail vom 23. 3. 2001
Rechtsanwälte
Werner Wollrath & Lars Ullrich
An den Lindenbäumen 1-3
34277 Fuldabrück

Tel.: 0561/58099-0
Fax: 0561/58099-33


Sehr geehrte Frau Zengerle,

ich danke für Ihre weitere E-Mail vom 22.03.2011. Ich bleibe bei meiner Auffassung und schlage Ihnen zur Vermeidung einer gerichtlichen Auseinandersetzung einen Vergleich vor, wonach Sie 50 % des Rechnungsbetrages zahlen bis 01.04.2011.
Das Angebot kann angenommen werden durch Zahlung bis dahin. Danach müssten die angekündigten Schritte eingeleitet werden.

Mit freundlichen Grüßen
- Ullrich -
Rechtsanwalt


Aber es geht noch weiter ! Leider bis ich aus emotionalen Gründen nicht in der Lage, detailliert auf den weiterführenden Schriftwechsel einzugehen. Deshalb nachstehend nur einige Stichworte, denen Sie den weiteren Verlauf der Angelegenheit entnehmen können.

Strafbefehl wegen Betruges  (!) vom 15. 12. 2011
(Vergehen nach § 263 des Stafgesetzbuches / 15 Tagessätze à 20 €)

Widerspruch vom 27. 12. 2011

Mitteilung des Amtsgerichts Bad Hersfeld vom 11. 1. 2012

Beschluß des Amtsgerichts Bad Hersfeld über die Einstellung des Verfahrens vom 31. 1. 2012

Mahnbescheid des RA Ullrich (Prozessbevollmächtigte Rae Wollrath und Kollege) vom 3. 9. 2012

Widerspruch beim Amtsgericht Hünfeld vom 6. 9 . 2012

Begründung der Klage des RA Ullrich vom 13. 9. 2012

Beschluß des Amtsgerichts Bad Hersfeld (Entscheidung im schriftlichen Verfahren nach §495 a ZPO) vom 25. 9. 2012

Antrag an das Amtsgericht Bad Hersfeld, die Klage abzuweisen, vom 26. 9 . 2012

Schreiben des RA Ullrich an das Amtsgericht Bad Hersfeld vom 10. 10. 2012
Auffallend dabei ist folgende Formulierung : Soweit die Patentanwälte L. und R. ebenfalls geantwortet haben, spricht dies für sich.
Diese haben bereits ebenfalls Anmerkungen zur Rechtslage gemacht. Es wird bestritten, daß jene Patenanwälte keine
Kostenrechnungen erstellt haben, obgleich unerheblich.
(Für mich ist das ein weiteres Zeichen der Gesinnung, Dinge, die man ohne weiteres hätte nachprüfen können, ohne weitere Kenntnis zu bestreiten !)


Urteil im Namen des Volkes vom 5. 12. 12

Stellungnahme zum Urteil (Mail vom 21. 12. 2012) LINK

Pfändungs- und Überweisungsbeschluß vom 21. 12. 2012



"Der Schreiner, der vom Särgezimmern lebt, bedauert kaum, wenn andre sterben".
Wo Vorteil lockt, versiegt die Scham.
Alte Chinesische Weisheiten, So sprach der Meister - Altchinesische Lebensweisheiten gesammelt von Ernst Schwarz


siehe auch
Meinungen / Norbert Blüm

(bitte Zeile anklicken)