Letzte Änderung: 16.11.2018

Beratungsbericht der LogoS Unternehmensberatung vom 28. 10. 2004

 Kapitalbedarf gesamt
 460.000,-- €

Finanzierungsplan





Zins

Tilgung




Finanzierungsmittel

Anteil

Zins

Auszahlung

freie Zeit

freie
Zeit

Jahre

Betrag

Auszahlung

Eigenkapital

22,96%

0%





75.000

75.000

KFW Unternehmerkapital

14,69%

variabel

96%

1

7

8

48.000

46.080

KFW Unternehmerkredit

36,42%

4,00%

96%

0

2

8

119.000

114.240

Tilgungsdarlehen

25,93%

6,50%

100%

0

2

8

84.700

84.700

Gesamt

100,00%








langfristige Finanzmittel







326.700

320.020

KK







140.000

140.000

Finanzierungsmittel insgesamt






466.700

460.020


Dieser Finanzierungsplan wurde nach intensiven Recherchen, auch unter Zugrundelegung der Zahlen und Erfahrungen der Firma
S&Z Waffenhandel GmbH, erstellt. Ich habe kaum jemanden erlebt, der so akribisch gearbeitet hat wie der mit der Erstellung des Konzepts beauftragte Unternehmensberater.


Kapitaldienst 1. Jahr
13.647,00 €
Kapitaldienst 2. Jahr
22.109,00 €
Kapitaldienst 3. Jahr
36.739,00 €


Bei Interesse stelle ich Ihnen gerne die komplette Tabelle mit dem KAPITALDIENST für die Dauer von 10 Jahren zur Verfügung.


Obwohl alle Zahlen des Finanzierungsplans detalliert erläutert wurden, mußte der Finanzierung aufgrund der Diskussionen mit der Sparkasse geändert werden. Nachstehend die tatsächliche Finanzierung :

Gefordertes Eigenkapital ca. 28 % 105.000,-- €
KfW-Unternehmerkredit (Mai 2006) 160.000,-- € anfänglicher Zinssatz   7,12 %
KK-Kredit (Mai 2006)
105.000,-- € anfänglicher Zinssatz  13,5 % (zuzgl. 6 % Überziehungszins)

zuzüglich Bürgschaftsprovision !!!!!!!!!!


Aus Gründen der Vollständigkeit weise ich nochmals darauf hin, daß lt. Aussage der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu keiner Zeit KfW-Darlehen seitens der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg beantragt wurden, obwohl die Sparkasse auf Ihrer Homepage ausdrücklich Bezug dazu nimmt.


LINK zur Gründungsfinanzierung


Link zum KfW-Unternehmerkredit


Aufgrund der geänderten Konditionen ergab sich nach den mir vorliegenden Unterlagen nachstehender Kapitaldienst.
Ich habe versucht, die genauen Zahlen von der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg in Erfahrung zu bringen, leider erfolglos, da ich nicht bereit war, 200,-- € (oder mehr oder weniger) für die Auskünfte zu bezahlen ! Bitte berücksichtigen Sie bei einem eventuellen Vergleich der Zahlen, daß sich die Fremdmittel um ca. 126.700,00 € reduziert haben.

(siehe auch Rubriken SCHLICHTUNGSSTELLE und OMDUDSMANN)



  Zins Existenzgründungsdarlehen
Tilgung Existenzgründungsdarlehen
  Zins Kontokorrent-Darlehen
Gesamt
2006
4.953,83 €

201,29 €
5.155,12 €
2007
10.773,55 €

3.309,57 €
14.083,12 €
2008
10.380,00 €
20.000,00 €
11.355,05 €
41.735,05 €
2009
9.000,00 €
20.000,00 €
13.619,65 €
42.619,65 €


Gem. Rechnung 5692 der Bürgschaftsbank Hessen GmbH vom 5. 11. 2004 wurde folgender
Antrag auf Bürgschaftsübernahme (Antrag Nr. 2122) gestellt :

Kredit Nr. 1
95.200,00 €
Kredit Nr. 2
 67.760,00 €
Kredit Nr. 3
 84.000,00 €

Für die angegebenen Beträge, die in der o. g. Rechnung als Grundlage bezeichnet wurden, wurde eine Bearbeitungsgebühr von 1 % berechnet. Da für mich nicht einwandfrei ersichtlich war, ob es sich bei der Grundlage um die Darlehenshöhe oder die Höhe der Bürgschaft handelt, habe ich diesbezüglich bei der Bürgschaftsbank Hessen GmbH angefragt.



Mail vom 19. 7. 2018
Bitte um kurze Mitteilung, ob die Bürgschaftsprovision von der Darlehenshöhe oder von der Höhe der Bürgschaft berechnet wird.

Antwort 1) vom 19. 7. 2018
Die Bürgschaftsprovision wird seit geraumer Zeit in Abhängigkeit von der Darlehenshöhe berechnet.

Mail vom 19. 7. 2018
Danke für Ihre schnelle Nachricht. Können Sie mir sagen, ob der Termin für die Abrechnung in Abhängigkeit von der Darlehenshöhe vor dem 1. 11. 2004 liegt ? Falls möglich, wäre ich für einen konkreten Termin dankbar.

Antwort 2) vom 19. 7. 2018
Generell wird die jährlich fällige Bürgschaftsprovision immer am Anfang eines jeden Jahres nach dem Stand zum 31.12. des Vorjahres des Darlehens bzw. der Bürgschaft (bei Altfällen) berechnet.


Da die Aussage für mich nicht nachvollziehbar war, habe ich mir die Allgemeinen Bürgschaftsbedingungen -Stand 1. 12. 2003- aus der Ablage herausgesucht. Unter Punkt 22. Kosten findet man nachstehende Bedingungen :

Der Kreditnehmer verpflichtet sich zur Zahlung folgender Kosten an die Bürgschaftsbank bzw. deren Beauftragte :
a) Bei Antragstellung einmalige Bearbeitungsgebühr von z. Z. 1 % der beantragten Bürgschaftssumme, .........
c) Laufende Bürgschaften von z. Z. 1,5 % des jeweiligen Bürgschaftsbetrages ............

Punkt a) hat sich gem. der Allgemeinen Bürgschaftsbedingungen -Stand 1. 7. 2005- dahingehend geändert, daß die Bürgschaftsbank Hessen GmbH eine einmalige Bearbeitungsgebühr von z. Zt. 1,5 % des beantragten Kreditbetrages ...... berechnet.
Punkt c) wurde dahingehend geändert, daß die laufende Bürgschaftsprovision von z. Zt. 1,5 % von dem verbürgten Kreditbetrag berechnet wird.


Da mir die geforderte Quote nicht bekannt ist, kann ich leider keinen Schluß auf die Höhe der zugrunde liegenden Darlehen ziehen.

Der Antrag auf Bürgschaftsübernahme wurde gem. Schreiben vom 16. 12. 2004 abgelehnt !



Gem. Schreiben der Bürgschaftsbank Hessen GmbH vom 28. 2. 2005 wurde der Antrag auf Bürgschaftsübernahme
(Antrag Nr. 2214) erneut dem Bürgschaftsausschuß vorgelegt.

Es erfolgte jedoch eine erneute Ablehnung !



Mit Schreiben vom 6. 4. 2005 wurde uns mitgeteilt, daß der Antrag auf Bürgschaftsübernahme
(Antrag 2286) positiv entschieden wurde !


Gem. Rechnung 7911 der Bürgschaftsbank Hessen GmbH vom 12. 04. 2005 wurden folgende Darlehen verbürgt !

 Kredit 1
 84.000,-- €
 Kredit 2
 93.000,-- €

Lt. Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg handelt es sich um Bürgschaftserklärungen über die o. g. Beträge.
Unter Zugrundelegung der üblichen Quote von 60 % müsste es sich um  Darlehen in Höhe von 295.000,-- € gehandelt haben.
Wie sich die Darlehensbeträge zusammengesetzt haben, kann ich leider nicht nachvollziehen (siehe Finanzierungsplan).


Mit Schreiben vom 17. 6. 2005 teilt die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg der Bürgschaftsbank Hessen GmbH mit, daß sie die Bürgschaft Nr. 2286 nicht annimmt !


Herr Zengerle hat sich daraufhin mit Mail vom 29. 6. 2005 an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Herrn Volker Fasbender, gewandt und erhielt nachstehende Antwort !



(bitte anklicken)



Am 17. 10. 2005 erhielt Herr Zengerle nachstehendes Schreiben von der Bürgschaftsbank Hessen GmbH



(bitte anklicken)



Wider Erwarten erhielt Herr Zengerle am 21. 3. 2006 nachstehendes Schreiben der Bürgschaftsbank Hessen GmbH vom 15. 3. 2006





(bitte anklicken)


Danach wurde der Bürgschaftsantrag positiv entschieden.


Da die Rechnung aufgrund der AGBs -Stand 1. 7. 2005- nur die Darlehensbeträge aufweist, ist die Quote nicht erkennbar. Aufgrund der geleisteten Zahlung nach Inanspruchnahme der Ausfallbürschaft ist jedoch erkennbar, daß die Darlehen in Höhe von 265.000,-- € entgegen den Ausführungen gem. Schreiben vom 17. 10. 2005 mit 70 % verbürgt wurden.


Als Existenzgründer ist das Verhalten der Bürgschaftsbank begrüßenswert, wäre ohne die Möglichkeit der Bürgschaftsübernahme eine Existenzgründungsfinanzierung in den meisten Fällen nicht möglich. Bei Kenntnis der vorstehenden Chronologie ist jedoch nicht nachvollziehbar, weshalb kriminelle Darlehensgeber, deren Absichten deutlich erkennbar sind, mit einem derartigen Entgegenkommen unterstützt werden. Nur so ist es möglich, Betriebe "an die Wand zu fahren" und dabei gleichzeitig das eigene Risiko durch Inanspruchnahme von Steuergeldern (Rückbürgen sind der Bund und das Land Hessen) weitestgehend zu minimieren.



Daß dabei jahrelange Arbeit und persönlicher Einsatz mit all den Nachteilen, die eine selbständige Tätigkeit mit sich bringt, zunichte gemacht wurde, scheint für manche unerheblich. Ich hätte mir etwas mehr Anerkennung dafür gewünscht, daß auch ich teilweise
sieben Tage die Woche, mit Touren bis zu 22 Stunden und 1500 km pro Tag, zu dem Gehalt des Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg beigetragen habe.


Ich bin sicher, daß bei mir als Waffenhändler ein ähnliches Verhalten zum Entzug der Waffenhandelserlaubnis und ggf. zu einem Gewerbeuntersagungsverfahren geführt hätte. Zumindest scheinen die Erfahrungen der letzten Jahre für die Mitarbeiter der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg weniger belastend zu sein als für mich, ist mir doch bei meinem Aufenthalt in der Psychatrie des Klinikums Bad Hersfeld kein Mitarbeiter der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg begegnet.


Wie an anderer Stelle erwähnt, wurde Herr Zengerle im Rahmen seiner Existenzgründungsfinanzierung veranlaßt, eine Erklärung abzugeben, daß ich keinen Einfluß auf seine selbständige Tätigkeit ausübe. Anerkennenswert, daß Herr Faulstich eine Einflußnahme verhindert, obwohl man davon ausgehen kann, daß ich für eine der Finanzierung entsprechenden Einflußnahme sicherlich mildernde Umstände hätte in Anspruch nehmen können.


Meine Meinung über die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg habe ich bereits mehrfach an anderen Stellen dieser Homepage kundgetan und ich sehe auch keinen Anlaß, davon abzuweichen. Vielleicht sollte man das Regionalprinzip der Sparkassen überdenken, zwingt es doch Existenzgründer zur Geschäftsbeziehung mit einer vorgegebenen Sparkasse, unabhängig von der Sachkunde und der moralischen Gesinnung der Mitarbeiter.