Letzte Änderung: 05.07.2012
Nachdem wir auf diverse Schreiben an den Vorstand der Dresdner Bank AG keinerlei Antwort erhalten haben, haben wir uns erlaubt, die Fragen nochmals zu konkretisieren. Auf die nachstehenden Fragen erhielten wir trotz Ankündigung keine Antwort sondern
mit Zustimmung der Bürgschaftsbank Hessen GmbH

die fristlose Kündigung aller unserer Konten.


Fragen an die Dresdner Bank AG:

Wieso liegt ein Schreiben an den Vorstand der Dresdner Bank AG, das einmal per Einschreiben und ein zweites Mal auf entsprechende Anforderung per Fax übersandt wurde, in Ihrem Hause nicht vor ? Ist dies auf eine allgemeine Unordnung zurückzuführen oder ist es so, daß man auf unsere Argumente nicht antworten wollte ?

Wieso verhindert man seitens der Dresdner Bank AG seit Jahren die Inanspruchnahme staatlicher Fördermittel, obwohl sich dabei das Obligo der Dresdner Bank AG nicht erhöht hätte ? Will man hier nur Zinserträge um jeden Preis erzielen ?

Wieso teilt uns Ihr Herr Dennert mit, die IHK habe kein Interesse an einer Teilnahme an dem “RUNDEN TISCH” ? Diese Aussage wurde von der IHK schriftlich bestritten. Wollte Ihr Haus vermeiden, am “RUNDEN TISCH” teilzunehmen ?

Wieso wird von Ihrem Hause der im Rahmen des Runden Tisches der IHK Kassel in Verbindung mit der Deutschen Ausgleichsbank erstellte Bericht als Schwachsinn bezeichnet ? Ist Herr von Bothmer nicht in der Lage, Zusammenhänge zu erkennen und entsprechende Schlüsse daraus zu ziehen ?

Wieso waren die umfangreichen Unterlagen, die anläßlich des “RUNDEN TISCHES” zur Verfügung gestellt wurden, lt. Hn. Dennert nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben waren ? Ist es möglich, daß man seitens der Dresdner Bank AG nur nicht bereit oder in der Lage war, diese entsprechend zu interpretieren ?

Wieso ist man seitens der Dresdner Bank AG nicht bereit, das Konzept des Herrn von Bothmer zu erörtern ? Ist es möglich, daß man einer Erörterung aus dem Weg geht, weil die Aussagen des Herrn von Bothmer zutreffen ?

Wieso fordert man ein zweites Konzept und ignoriert dieses bei Vorlage, obwohl die Erstellung mit erheblichen Kosten verbunden war ? War man ggf. nicht bereit, auf eine Diskussion einzugehen, weil sowohl die BFS-Consulting als auch die von der Dresdner Bank AG gewünschte Unternehmensberatung PRAGMAS gleichlautend Sanierungsfähigkeit als auch Sanierungwürdigkeit bescheinigten ? Hoffte man ggf. auf ein Konzept, das den Absichten der Dresdner Bank AG eher entsprochen hätte ?

Wieso stellt Herr Dennert am 18. 8. 98 mit Nachdruck fest, daß man über die Höhe der Zinsen reden könne, man uns bis heute aber keine Möglichkeit dazu gegeben hat ? Ist es vielleicht doch so, wie im Bericht des Herrn von Bothmer erwähnt, daß eine Bank zwar hohe Kreditrisiken scheut, andererseits aber weiterhin daran interessiert ist, weiterhin hohe Zinseinnahmen zu behalten ?

Wieso spricht man von erheblichen Unwägbarkeiten im Konzept der Fa. BFS-Consuting, ist aber bis heute nicht bereit, auf diese Unwägbarkeiten einzugehen ? Ist es so, daß man Bedenken hat, man müsse diese sogenannten Unwägbarkeiten ggf. konkretisieren ?

Wieso ist man nicht bereit, Zins und Tilgung trotz erkennbaren Entgegenkommens der Bürgschaftsbank auszusetzen ? Ist es so, daß die somit zur Weiterführung der Betriebe und zur Verbesserung der Erträge verfügbare Liquidität nicht in das Konzept der Dresdner Bank AG gepaßt hätte ?

Wieso äußert sich Herr Dennert, daß die vertraglich vereinbarten Sicherheiten in Höhe von 2,6 Mio. lediglich 200 TDM wert seien und ist bis heute nicht bereit, dies zu begründen ? Ist es so, daß er dann hätte zugeben müssen, daß diese Äußerung nur “Geschwätz” war ?

Wieso teilen Ihre Herren Becker und Dennert der Bürgschaftsbank mit, man habe Zins und Tilgung seit August 1998 ausgesetzt, obwohl man weiß, daß dies nicht der Fall und jederzeit zu belegen ist ? Will man hier die Machenschaften der Dresdner Bank AG vertuschen oder den im Grunde angenehmen Kontakt zwischen den beiden Firmen und der Bürgschaftsbank stören ?

Wieso ist man bis heute seitens der Dresdner Bank AG nicht in der Lage, einen falschen Kontostand gegenüber der Bürgschaftsbank zu korrigieren ? Hält man in Ihrem Hause Dinge, die zu den üblichen kaufmännischen Gepflogenheiten zählen, nicht für nötig ?

Wieso storniert man eine Fehlbuchung Ihres Hauses nicht sondern läßt den Scheck mangels Deckung platzen ? Hat man es nötig, eine Falschbuchung auf diese Art, noch dazu mit einer späteren Wertstellung, zu berichtigen ?

Wieso berechnet man für ein Darlehen (!) Überziehungsprovision und ist trotz mehrmaliger Anmahnung nicht bereit, dies zu korrigieren ? Ist dies ein Teil der Schikanen, die uns zum Aufgeben bewegen sollen ?

Wieso bietet man im Internet unter FINANCIAL ENGINEERING einen Service an, dessen Inanspruchnahme man uns verweigert ? Ist es vielleicht garnicht so weit her mit der “im Hause der Dresdner Bank AG gelebten Philosophie” oder hat man Bedenken, daß das Ergebnis nicht zum Konzept bezüglich der Weiterführung der beiden Firmen paßt ?

Wieso behindert man seitens der Dresdner Bank AG die Erhöhung des Hypothekendarlehens, obwohl die Immobilie nach Aussage der Dresdner Bank keinerlei Wert hat ? Ist es nicht so, daß, wie in allen anderen Fällen auch, eine verbesserte Liquidität nicht zur Durchsetzung Ihrer Interessen beitragen würde ?

Wieso führt man Überweisungen der Gehälter nicht aus sondern wartet ab, bis angeblich gestundete Zinsen und Tilgung abgebucht sind und gibt dann die Überweisung mangels Deckung zurück ? Hat man tatsächlich Angst, wir würden Ihrem Hause etwas schuldig bleiben ?

Wieso wird z. B. eine Scheckeinreichung bei der Dresdner Bank am 23. 12. mit Wertstellung 30. 12. gutgeschrieben ? Ist dies tatsächlich bankübliche Praxis ?

Wieso erkennt man die beiden Beratungsberichte des Steuerberaters Wolf für die Firma Schaffert-Vereinsbedarf und die Firma S&Z Waffenhandel GmbH nicht als “schlüssiges Weiterbehandlungskonzept” an ? Ist es so, daß man befürchtet, eventuelle Zweifel an den Berichten begründen zu müssen oder hat man seitens der Dresdner Bank AG kein Interesse an einem Bericht, der nach umfangreichen Recherchen des Herrn Wolf und Abwägung aller Chancen und Risiken die nachhaltig besseren Ergebnisse in der Zukunft, wie von Herrn Dennert gefordert, prognostiziert ?

Wieso erkennt man die Richtigkeit unserer Ihnen vorgelegten Planungen nicht an, obwohl sich im Pulverhandel (ohne Komponenten) von 1995 bis 1998 gegen den Widerstand der Dresdner Bank AG eine Umsatzsteigerung von ca. 1100 % bei steigenden prozentualen Erträgen erzielen ließ ? Ist es so, daß die Mitarbeiter der Dresdner Bank AG nicht bereit sind, zuzugeben, daß sie nicht in der Lage waren, das Vorhaben entsprechend zu beurteilen ?

Wieso wird die vorgenannte Steigerung nicht als Beweis für die mögliche Weiterführung des Betriebes bei entsprechender Finanzierung gewertet ? Ist man trotz der jahrelangen Infomationen und der prognostizierten und teilweise gegen den Willen der Hausbank erreichten Entwicklung seitens der Dresdner Bank AG immer noch nicht in der Lage, die Chancen und Risiken zu erkennen ?

Die heutige positive Situation, es sind durchaus positive Dinge zu erkennen, ist ein Verdienst der beiden Geschäftsführer und der ehemaligen Mitarbeiter, die negative Situation ist ein Verdienst der Dresdner Bank AG, die teilweise mit Lügen versucht hat, gegen uns zu arbeiten (siehe Aussetzung Zins und Tilgung). Daß wir trotzdem bis heute durchgehalten haben, macht uns Mut für die Zukunft. Mit dem gleichen Kampfgeist, ohne den esicht möglich gewesen wäre, die letzten drei Jahre zu bestehen, werden wir uns weiterhin für unsere Ziele einsetzen.