Letzte Änderung: 27.07.2017

1984 wurde die Firma Schaffert-Vereinsbedarf im Rahmen einer Existenzgründung als Einzelfirma gegründet. Geschäftszweck war der Einzelhandel mit Vereins- und Festbedarf, der aufgrund der Nachfrage von Schützenvereinen kurzfristig um den Bereich Waffen und Munition erweitert wurde. Insbesondere im Versandhandel war im Bereich Waffen, Munition und Sportschützenzubehör aufgrund entsprechender Beratung und Zuverlässigkeit eine zunehmende Anzahl von Kunden im gesamten Bundesgebiet zu verzeichnen. So war es möglich, die Umsätze von 393 TDM im Jahre 1984 auf 2680 TDM im Jahre 1996 zu steigern.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 1984 (ein Vollzeitmitarbeiter) bis 1996 auf fünf Vollzeitmitarbeiter, ein Halbtagsmitarbeiter sowie zwei Auszubildende und drei Aushilfskräfte. Seit 1987 stellte die Firma Schaffert-Vereinsbedarf ununterbrochen Ausbildungsplätze zur Verfügung. Nicht zuletzt durch Einschränkungen im privaten Bereich wurde in der Zeit von 1984 - 1996 ein Betrag von ca. 1.250.000,-- DM investiert.

1993 wurde, auch im Hinblick auf die sich verschärfende Wettbewerbssituation ein Großhandelsbetrieb, die Firma S&Z Waffenhandel GmbH gegründet. 1995 übernahm S&Z Waffenhandel den Exclusivvertrieb des brasilianischen Schwarzpulvers ELEPHANT. Unmittelbar nach Eintreffen der ersten Lieferung von 6 Tonnen ELEPHANT-Schwarzpulver teilte die Bahn mit, daß sie keine Explosivstoffe der Klasse 1 mehr transportiert. Damit war das geplante Vertriebssystem (Versand per Bahnfracht) hinfällig.

Ab sofort wurde das Programm um alle vom Handel benötigten Treibladungspulver erweitert und mit eigenen Fahrzeugen ausgeliefert.
Im Laufe der folgenden Jahre hat sich die Firma S&Z Waffenhandel GmbH durch termingerechte und zuverlässige Belieferung des Fachhandels einen zufriedenen Kundenkreis in ganz Europa geschaffen.

1995 erweiterte Schaffert-Vereinsbedarf die Geschäftsräume. Durch nicht durch den  Bauherrn zu verantwortende Planungsfehler (Gutachten liegt vor) wurden die geplanten und finanzierten Baukosten in Höhe von 500 TDM um mehr als 60 % überschritten. Durch die Weigerung der Dresdner Bank AG, die Finanzierung zu übernehmen, mußten die Mehrkosten im Rahmen der Überziehung zu einem Zinssatz von ca. 15,5 - 16,5 % aufgebracht werden. Durch die enorm hohe Zinsbelastung (1994 - 2001 1.223 TDM) war es nicht möglich, die bestehenden Geschäftsverbindungen im Großhandel auszubauen und entsprechende Einkaufsquellen wahrzunehmen bzw. die mögliche Expansion aus eigenen Mitteln zu finanzieren.

Die Einschaltung des "Runden Tisches" (LINK) der Industrie- und Handelskammer in Verbindung mit der Deutschen Ausgleichsbank führten trotz äußerst positiver Prognosen und eines entsprechenden Berichtes eines namhaften Managementberaters zu keiner Verständigung mit der Hausbank. Uns ein seitens der Deutschen Ausgleichsbank angebotenes Liquiditätshilfedarlehen konnte aufgrund der Weigerung der Dresdner Bank AG, einen entsprechenden Antrag zu stellen, nicht wahrgenommen werden. Finanzierungsbemühungen in Verbindung mit anderen Banken scheiterten, auch unter dem Hintergrund, daß alle werthaltigen Sicherheiten an die Dresdner Bank AG abgetreten waren, an den unterschiedlichsten Gründen. Aus diesem Grund stellte die Firma S&Z Waffenhandel GmbH zum Ende des Jahres 2004 den Handel mit Treibladungspulvern ein. Ein erneut angebotener Vergleich wurde seitens der Dresdner Bank ausgeschlagen. Statt dessen versucht man mit Pfändung, Aufforderung zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung, Kontenpfändung die Schikanen der letzten Jahre fortzusetzen.

2004 übernahm Herr Marco Zengerle im Rahmen seiner Existenzgründung trotz ungünstiger Voraussetzungen (Weigerung der Hausbank, entsprechende Fördermittel zu beantragen,
überhöhte Zinsbelastung) den Vertrieb von Treibladungspulvern von der S&Z Waffenhandel GmbH. Durch die Kooperation mit einem amerikanischen Großhändler und unermüdlichen Einsatz wurde der Umsatz trotz aller Probleme bis zum Jahre 2008 auf über 800 T€ (bei entsprechenden Erträgen) gesteigert. Aufgrund des dadurch erreichten Marktanteils erfolgte eine Intervention eines der wichtigsten amerikanischen Hersteller gemeinsam mit seinem deutschen "major distributor", die darin gipfelte, daß man unserem amerikanischen Großhändler untersagte, die Firma ZRC Zengerle Reloading Components e.K. weiterhin zu beliefern. Man stellte zwar seitens des Herstellers eine Direktbelieferung in Aussicht, aber nur unter der Bedingung, daß der Bezug gemeinsam mit dem "major" distributor zu erfolgen habe, und daß ZRC Zengerle Reloading Components e. K. den Handel zu absolut gleichen Bedingungen, wie von diesem angeboten, zu beliefern habe.


Da Herr Zengerle auf dieses Angebot nicht einging und auch Gespräche mit der Hausbank trotz Befürwortung der Bürgschaftsbank Hessen erfolglos verliefen, stellte Herr Zengerle den Betrieb 2010 ein.


Schreiben an die
Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg


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Schreiben des Herr Zengerle an
den Herrn Bundesminister für
Wirtschaft und Technologie


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Bis heute wird die Firma ZRC Zengerle UG (haftungsbeschränkt) von meiner Lebensgefährtin geführt und hat sich mittlerweile einen EU-weiten Kundenkreis geschaffen. Die ZRC Zengerle UG hat sich neben dem Exclusivvertrieb von KONUS-Optik für den deutschen Markt auf den Vertrieb von Vereinsbedarf, Fest- und Werbeartikel spezialisiert. Leider ist eine entsprechende Finanzierung des Lagerbestandes und der Forderungen nicht möglich, so daß die Firma heute nur "im kleinen Rahmen" weitergeführt wird. Die Suche nach einem Investor oder einem Kooperationspartner, der bei entsprechender Beteligung die Aktiva der Firma ZRC Zengerle UG kostenfrei übernehmen könnte, blieb bis heute leider erfolglos.

ASCAN ist eingetragenes Warenzeichen für die ZRC Zengerle UG.


Link zu www.ascan-net.de  (bitte auf Logo klicken)