Letzte Änderung: 12.10.2017

Nebenstehende Antwort erhielt ich von der BAFIN
(Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) !

(zum Lesen bitte Bild anklicken)


Ich habe dieses Schreiben mit nachstehender Mail beantwortet. Herr Schwarz von der Bürgschaftsbank Hessen GmbH hat eine Kopie erhalten. Die für die BAFIN ggf. wesentlichen Punkte habe ich kenntlich gemacht :


Betreff: GZ VBS 3-QB 4301-2017/3846 2017/1530430
Datum: Tue, 5 Sep 2017 17:22:39 +0200
Von: Karl Schaffert
Antwort an: info@karl-schaffert.de
An: BAFIN , Schwarz, Michael



Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank, daß Sie mein Schreiben vom 28. 8. 2017 nicht ignoriert haben.

Bezugnehmend auf Ihre Formulierung "Ihre Eingabe über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH" möchte ich Ihnen folgendes mitteilen :

Der Hinweis auf die Bürgschaftsbank soll in keiner Weise mit irgendwelchen "Verfehlungen" der Bürgschaftsbank Hessen GmbH in Verbindung gebracht werden. Diese sind im Falle der Firma ZRC Zengerle UG in keiner Weise gegeben. Wir wollten damit lediglich darauf aufmerksam machen, daß es für uns nicht nachvollziehbar ist, daß die Fortführung  eines Betriebes, der mit Einsatz aller privaten Mittel und unter persönlichen Entbehrungen aufgebaut wurde und dessen Tragfähigkeit jederzeit belegt werden kann, wegen eines Betrages von ca. 7.000,--Euro in Frage gestellt wird.

Lediglich die Formulierung, daß man der Anfrage aus formalen Gründen nicht näher treten kann, als auch der Hinweis, daß man Bürgschaften für Finanzierungen erst ab einer Größenordnung in Höhe von € 50.000,00 "hereinnehmen" kann, ist für alle in die Angelegenheit involvierten Personen außerhalb der Bürgschaftsbank Hessen GmbH unverständlich.

Selbstverständlich waren wir über die etwas dümmliche Stellungnahme des Aufsichtsratsvorsitzenden der Bürgschaftsbank Hessen GmbH verärgert  und haben dies auch entsprechend zum Ausdruck gebracht. Nicht zuletzt die Herren Kadau und Hahne von der Bürgschaftsbank Hessen GmbH haben die Dresdner Bank AG und deren Rechtsnachfolger, die Commerzbank AG, durch meines Erachtens wissentliche Falschaussagen, erheblich in ihren Bemühungen um die Existenzvernichtung der Firmen Schaffert-Vereinsbedarf und S&Z Waffenhandel GmbH unterstützt.

Bezugnehmend auf die Insolvenz der Firma ZRC Zengerle e.K. kann ich mir kein Urteil erlauben, da ich aus mir nicht bekannten Gründen auf ausdrücklichen Wunsch der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg nicht in die Existenzgründung involviert sein durfte. Weshalb man seitens der Bürgschaftsbank Hessen GmbH für ein verbürgtes Darlehen die Herrn Zengerle berechneten Zinsen akzeptiert, ist für mich nicht nachvollziehbar, zumal die Tragfähigkeit eines Vorhabens und damit auch die Ausfallquote nicht unwesentlich von der Zinsbelastung abhängig ist.

Abschließend möchte ich nochmals darauf hinweisen, daß ich der Bürgschaftsbank Hessen GmbH im Falle der Firma ZRC Zengerle UG kein Fehlverhalten unterstellen möchte, zumal es sich bei dem Ihnen vorliegenden Schreiben um den ersten Schriftwechsel in Bezug auf die Firma ZRC Zengerle UG handelt.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert


Nachträgliche Anmerkung :
Nimmt man das Schreiben des Herrn Fasbender zur Kenntnis (siehe Rubrik Gerechtigkeit / Ausichtsratsvorsitzender  BBH), so scheinen seiner Ignoranz keinerlei Grenzen gesetzt zu sein, handelt es ich doch bei den Rückbürgen um das Land Hessen und den Bund, die (mit Steuergeldern) Zahlungen an die Kreditinstitute geleistet haben und damit deren Betrügereien noch wesentlich unterstützt haben.


Wider Erwarten erhielt ich am 6. 10. 2017 nebenstehendes
Schreiben der BaFin (zum Lesen bitte anklicken),
zum ich mit nachstehender Mail Stellung genommen habe !


Betreff: Ihr Schreiben vom 29. 09. 2017 / GZ: VBS 3-QB 4301-2017/3846
Datum: Thu, 12 Oct 2017 11:13:22 +0200
Von: Karl Schaffert
Antwort an: info@karl-schaffert.de
An: BAFIN
Kopie (CC): Schwarz, Michael


Sehr geehrte Frau Reinberger,

vielen herzlichen Dank für Ihr freundliches Schreiben.

Die Bedingungen der Bürgschaftsbank sind uns bekannt. Selbstverständlich kann die Bürgschaftsbank Hessen GmbH selbständig entscheiden, ob, ab welchem Betrag und in welcher Höhe sie Bürgschaften übernimmt. Ich gehe davon aus, daß die Bürgschaftsbank Gründe für Ihre Entscheidung hat, Bürgschaften erst für Finanzierungen ab 50.000,-- "hereinzunehmen", auch wenn dies weder für mich noch für andere involvierte Personen nachvollziehbar ist.

Mir ist bekannt, daß es Möglichkeiten für geringere Darlehensbeträge gibt, wie z. B. Mikrodarlehen. Wir haben auf Anraten des Bundestagsabgeordneten Michael Roth drei Kooperationspartner des Deutschen Mikrofinanz Instituts angeschrieben. Einmal war die Email-Adresse nicht existent, eine Mail wurde nicht beantwortet, von dem dritten "Kooperationspartner" erhielten wir die Formulare gem. Internet-Seite "Mikrodarlehen". Abgesehen davon, daß es uns nicht möglich ist, die gewünschten Informationen kurzfristig zur Verfügung zu stellen, sind wir der Meinung, daß es sich bei einigen der erwünschten Auskünfte (z. B. Wie würden Sie Ihr Konzept ändern, wenn der Mikrofinanzierer nur die Hälfte des beantragten Kredits gewährt ?) um "Blödsinn" (Entschuldigung) handelt. Die Aufzählung solcher unsinniger Fragen ließe sich beliebig fortsetzen.

Eine weitere Möglichkeit von Finanzierungen in geringer Höhe bestände ggf. im Rahmen der von der KfW angebotenen Finanzierungsprogramme, obwohl wir keinerlei Hinweis auf eine eventuelle Mindesthöhe der Darlehen finden konnten. Wir sind jedoch in keinem Falle bereit, einen höheren Betrag als den für die beabsichtigte Anschaffung des Fahrzeugs in Anspruch zu nehmen. Das mögliche Wachstum kann aus eigenen Erträgen finanziert werden. Darüberhinaus kann die Beantragung der KfW-Mittel aufgrund des Hausbankprinzips nur durch eine Bank erfolgen. Das mittlerweile rechtlich in Frage gestellte Regionalprinzip unterstützt dies zusätzlich. Ich gehe davon aus, daß keine Bank bereit ist, ein zinsgünstiges Darlehen über ca. 7.000,-- € bei der KfW zu beantragen, obwohl dabei eine entsprechende Haftungsfreistellung möglich wäre.

Die Handlungsweise der Banken ist nicht zuletzt aus der Existenzgründung des Herrn Zengerle erkennbar (ich gehe davon aus, daß sich ein solches Verhalten nicht nur auf die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg beschränkt). Ursprünglich wurde das Darlehen über 160.000,-- € als KfW-Unternehmerkredit bezeichnet, anschließend fehlte der Begriff "KfW" und das Darlehen wurde mit 7,12 % verzinst. Trotz der ursprünglichen Bezeichung "KfW-Unternehmerkredit" teilt uns die KfW (Schreiben der Frau Uhle vom 31. 8. 2016) mit, daß die KfW "nicht in die von mir beschriebenen Geschäftsvorfälle involviert war" !

Selbstverständlich ist die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg nicht verpflichtet, ein Darlehen zu gewähren. Dies ist eine geschäftspolitische Entscheidung, die die Sparkasse selbständig entscheidet. Wenn Sie es aber doch tut, sollte sie sich an bestehende Gesetze, hier das Sparkassengesetz, §2 SpkG - Aufgaben (5), halten. Wenn man dies nicht tun möchte, sollte man ggf. das Sparkassengesetz ändern. Vergleicht man die Handlungsweise in Verbindung mit der Existenzgründung des Herrn Zengerle, mit den Angaben der Sparkasse zur Gründungsfinanzierung, so empfinde ich diese Seite als Hohn und Spott !

Sie können sich gerne auf der Seite KfW-Darlehen informieren, weshalb wir nicht bereit sind, ein Darlehen bei der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg zu beantragen.

Wir bedanken uns nochmals für Ihre Antwort und hoffen, Sie können sich ein Bild machen, weshalb wir von einer Kontaktaufnahme mit der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg bezüglich der erforderlichen Finanzierung Abstand nehmen. Daß die Geschäftsführerin, Frau Ingrid Zengerle, unter den momentanen Bedingungen zum Sozialfall wird, dürfte nicht erheblich sein.
Auch der Mitarbeiter, Herr Marco Zengerle, wird aufgrund oder trotz seiner Qualifikation (digitale Bildbearbeitung, Sublimationsdruck, Lasergravuren) Probleme haben, einen neuen Arbeitsplatz in der hiesigen Region zu finden.

Zu Ihrer Information füge ich zwei akzuelle Anlagen bei : Erträge UG.pdf und Umsaetze_Lasergravuren.pdf. Diese sind für Sie sicherlich nicht relevant, zeigen aber doch die Entwicklung, die unter schwierigsten Umständen erfolgte und nunmehr hinfällig sein dürfte.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert

-- 
Karl Schaffert
Am Hasenrain 17
36251 Bad Hersfeld