Letzte Änderung: 27.03.2018


Antworten auf unsere Mail März 2018
Rubrik "Bitte um Unterstützung" (Link)

Aus zeitlichen Gründen ist es uns nicht möglich, alle Antworten einzustellen. Wir haben aufgrund unserer Mail März 2018 eine Vielzahl von Antworten erhalten, leider auch eine Anzahl lapidarer Antworten, auf die wir nicht detailliert eingehen möchten. Positiv überrascht waren wir von den Antworten der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und Frau Bicking vom Bereich Petitionen des Hessischen Landtags .
Den Schriftwechsel können Sie nachstehend auszugsweise nachverfolgen.


Aufgrund des umfangreichen, wenn auch wenig befriedigenden, Schriftwechsels mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben wir den nachstehenden Schriftwechsel mit der KfW "ausgegliedert" ! Sie finden den nachstehenden Schriftwechsel mit der KfW nunmehr auch auf einer eigenen Seite (Kreditanstalt für Wiederaufbau) indem Sie den Link anklicken. Aufgrund bereits bestehender Links haben wir den Schriftwechsel auf dieser Seite nicht gelöscht !


Am 05.03.2018 um 15:29 schrieb s.bicking@ltg.hessen.de:

Sehr geehrter Herr Schaffert,

wie eben telefonisch besprochen kann der Petitionsausschuss hier nicht weiterhelfen, da Aufgabe des Ausschusses ist, sich mit Bitten und Beschwerden betreffend hessische Regelungen oder hessische Behörden zu befassen.

Ich werde Ihre Anfrage an das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung weiterleiten zwecks Prüfung, ob von dort noch Fördermöglichkeiten gesehen werden.

Freundliche Grüße

Susanne Bicking

loewe

Bereich Petitionen

Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden
Tel.: 0611 - 350232
Fax: 0611 - 350459
eMail: S.Bicking@ltg.hessen.de
URL: www.hessischer-landtag.de



Antwort vom 5. 3. 2018 um 16:25

Sehr geehrte Frau Bicking,

vielen Dank für das freundliche Telefonat und Ihre Email. Wie besprochen, sind wir erfreut darüber, daß es Empfänger gibt, die unsere Email nicht ignorieren.

Um Mißverständnisse zu vermeiden, es ist uns nicht daran gelegen, Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Es geht uns einzig und allein darum, eine Möglichkeit zu finden, wie eine Finanzierung des dringend benötigten Fahrzeugs zu erreichen ist.

Nach der Insolvenz der Firma ZRC Zengerle e.K., die unter den gegebenen Umständen unvermeidbar war (keine Fördermittel, Finanzierung wie unter diesem Link ) hat meine Lebensgefährtin Ingrid Zengerle die heutige ZRC Zengerle UG (haftungsbeschränkt) gegründet, um ihrem Sohn den Arbeitsplatz zu erhalten.

Trotz erheblicher Probleme in der Anfangsphase (Belieferung nur gegen Vorkasse, keine Finanzierung der Außenstände, etc.) und der daraus resultierenden psychischen und physischen Probleme war es uns bis heute möglich, den Betrieb fortzuführen.

Mittlerweile hat sich der Betrieb dem unermüdlichen Einsatz aller entsprechend etabliert. Die Entwicklung haben wir in unserer ursprünglichen Mail aufgezeigt. Zum heutigen Zeitpunkt bestehen keine fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten oder Finanzamt, etc.

Umso enttäuschender ist für uns, daß wegen einer Leasingrate von 96,-- € monatlich der Fortbestand der Firma infrage gestellt ist.
Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie unsere Mail an Personen oder Institutionen weiterleiten würden, die uns ggf. behilflich sein könnten.

Nochmals vielen Dank für Ihr Interesse.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert



Am 08.03.2018 um 17:58 schrieb beschwerdemanagement@kfw.de:

Sehr geehrter Herr Schaffert,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 02.03.2018 an unser Research-Team zu Ihren Erfahrungen bei der Suche nach
einem finanzierungsbereiten Kreditinstitut, die uns weitergeleitet wurde.

Sie suchen für das Unternehmen Ihrer Lebensgefährtin nach einem Finanzierungspartner, der bereit
ist, die Mittel für den Kauf eines Pkw bereitzustellen. Wir verstehen die von Ihnen geschilderte Herausforderung,

einen geeigneten Finanzierungspartner zu finden.

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis, dass wir zu den Gesprächen, die Sie bzw. Ihre Lebensgefährtin
bisher mit Kreditinstituten geführt haben, nicht Stellung nehmen.

Die Vergabe von KfW-Darlehen erfolgt immer über einen Finanzierungspartner, der die Mittel der KfW an Sie bzw.
Ihre Lebensgefährtin als Endkunden weitergibt. Da der Finanzierungspartner das Risiko für die Finanzierung gegenüber
der KfW trägt, entscheidet jedes Kreditinstitut nach eigenem Ermessen, ob es ein Vorhaben begleitet. Es kommt

daher vor, dass Kreditinstitute aus Risikogründen oder sonstigen betriebswirtschaftlichen Gründen die Beantragung
von KfW-Darlehen ablehnen. Die KfW kann den Kreditinstituten hier keine Vorgaben machen.

Als bundeseigene Förderbank verhalten wir uns wettbewerbsneutral und können Ihnen daher keinen konkreten
Finanzierungspartner empfehlen. Sie haben die Möglichkeit, Ihr Vorhaben bei weiteren und aus Ihrer Sicht geeigneten
Geschäftsbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen, zu denen Sie Vertrauen fassen können, vorzustellen.

Wir wünschen Ihrer Lebensgefährtin und Ihnen, dass Sie einen Weg finden, den Kauf des PKW zu finanzieren. 

Freundliche Grüße
KfW

Sabine Deuster                                                Cornelius Böcker
Abteilungsdirektorin Vertrieb                         Referent Beschwerdemanagement

KfW Bankengruppe
Vertrieb

Ludwig-Erhard-Platz 1 - 3
53179 Bonn

Telefon +49 228 831-8145
Telefax +49 228 831-7149

beschwerdemanagement@kfw.de
www.kfw.de


Am 06.03.2018 um 11:32 schrieb KfW Infocenter:

Sehr geehrter Herr Schaffert,


vielen Dank für Ihre E-Mail.


Mit dem "KfW-Unternehmerkredit" fördern wir gewerbliche Unternehmen und freiberuflich Tätige, die seit mindestens fünf Jahren am Markt aktiv sind.

Sie können mit diesem Darlehen sowohl Ihre gewerblichen Investitionen als auch Ihre Betriebsmittel (z.B. Miete, Kautionen, Personalkosten) in voller Höhe finanzieren. Sie können die Betriebsmittelvariante nutzen, um bestehnde Darlehen ( Kontkorrentkredite oder langfriste Darlehen) umzuschulden.


Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gibt es besonders günstige Zinskonditionen.


Den KfW-Kredit beantragen Sie vor Vorhabensbeginn bei einem Finanzierungspartner Ihrer Wahl, der bereit ist, Ihr Vorhaben zu begleiten und Ihren Darlehensantrag an uns weiterzuleiten. Finanzierungspartner sind Geschäftsbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen. Eine direkte Antragstellung in unserem Hause ist nicht möglich.


Ihr nächster Schritt ist nun das Gespräch mit einem Finanzierungspartner.


Weitere Informationen finden Sie unter:

www.kfw.de/047


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine abschließende Beurteilung des Vorhabens erst anhand der konkreten Antragsunterlagen möglich ist.


Freundliche Grüße

KfW


Martina Uhle              Sylke Tzschoppe

Beraterteam Infocenter


KfW Bankengruppe

Infocenter


Ludwig-Erhard-Platz 1-3

53179 Bonn


Servicerufnummer: 0800 539 9001 (kostenfrei)

Fax: 0228 831-9500

infocenter@kfw.de

www.kfw.de


Am 9. 3. 2018 habe ich die Mail vom 8. 3. 2018 -wie nachstehend- beantwortet:


Sehr geehrte Frau Deuster,
sehr geehrter Herr Böcker,

vielen Dank für Ihre Mail.

Nachstehend erhalten Sie meine Mail, die ich bereits an die KfW gesendet habe.

Zitat aus Ihrer Mail :

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis, dass wir zu den Gesprächen, die Sie bzw. Ihre Lebensgefährtin
bisher mit Kreditinstituten geführt haben, nicht Stellung nehmen.


Trotz Ihrer Bitte haben wir keinerlei Verständnis dafür, daß die KfW zu dem in der Mail an Frau Uhle / Frau Tzschoppe geschilderten
Sachverhalt keinerlei Stellung nehmen möchte.
Da wir mit mehreren Fernsehmagazinen in Kontakt stehen, die an einer Berichterstattung interessiert sind, wäre ich für Ihre Antwort dankbar.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert



Sehr geehrte Frau Uhle,
sehr geehrte Frau Tzschoppe,

ich darf mich erst einmal bedanken, daß Sie meine Mail nicht ignoriert haben. Leider gibt es Leute, die es nicht für nötig halten, selbst eine an Ihre persönliche Email-Adresse gerichtete Mail zu beantworten.

Die Funktion der KfW ist mir bekannt. In diesem Zusammenhang verweise ich auf den umfangreichen mit Ihrem stv. Pressesprecher, Herrn Schweickhardt, geführten Schriftwechsel, der sich wohltuend von den lapidaren Antworten anderer abhebt.

Unverständlich ist mir und anderen in die Angelegenheit involvierten Personen jedoch die Tatsache, daß man Förderprogramme anbietet, aber nicht sicherstellen kann, daß diese auch in Anspruch genommen werden können. Zu Ihrer Information füge ich einen Auszug bezüglich aus der Internet-Seite der Sparkasse bei, mit dem ausdrücklich zu den diversen KfW-Programmen Stellung bezogen wird.

Bei Interesse können Sie sich selbst auf der Seite der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg informieren.
Link zum "Angebot" der Sparkasse : https://www.spk-hef.de/de/home/firmenkunden/gruendung-und-nachfolge/gruendungsfinanzierung.html?n=true&stref=hnav

Wie eine tatsächliche Finanzierung mit der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg aussieht, entnehmen Sie bitte nachfolgendem Link :
http://karl-schaffert.de/index.php?section=aktuell&opennavi=aktuell&subnavi=7&site=Sparkasse%20HEF-ROF%20II

Für mich ist diese Art der Finanzierung schlichtweg Betrug. Ich gehe davon aus, daß dies auch von Ihrem Chefvolkswirt, Herrn Dr. Zeuner, so gesehen wird, hätte er doch sonst zu dem Schriftverkehr aus dem Jahre 2017 Stellung nehmen können. Wir wissen, daß eine Vielzahl von Personen unsere Meinung bezüglich der Finanzierung teilt, leider scheint jedoch die Anzahl derjenigen, die den Mut haben, sich entsprechend zu äußern, sehr gering zu sein.

Unverständlich auch, daß die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg eine Insolvenz provoziert und dafür mit Steuergeldern (Bürgschaftsübernahme der BB-H, siehe Anhang)*** noch "belohnt" wird. Ich weiß, daß ich in manchen Dingen nicht die öffentliche Meinung vertrete, aber für mich ist die Zahlung der BB-H in Höhe von 158.370,47 € gleichzusetzen mit der Unterstützung einer kriminellen Vereinigung.

Leider bietet sich aufgrund des Regionalprinzips, auch wenn die Rechtmäßigkeit mittlerweile von der Monopolkommission in Zweifel gezogen wird, keine Möglichkeit der Finanzierung über eine andere Sparkasse. 

Trotz aller Probleme und trotz aller Widerstände war es uns möglich, die Entwicklung, wie Ihnen in unserer Mail geschildert, zu erreichen, und wir werden weiterhin, unabhängig von einer Vielzahl von Ignoranten, um den Erhalt unserer Existenz kämpfen.

Nochmals vielen Dank für Ihre Mail.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert


*** Anmerkung : Rückbürgen sind das Land Hessen und der Bund.



Gründungsfinanzierung mit der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg
(bitte Bild anklicken)

Ausfallanschreiben Bürgschaftsbank Hessen Nr. 2621
(bitte Bild anklicken)


Die Gründungsfinanzierung der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg nimmt ausdrücklich Bezug auf die Förderprogramme der KfW. Weshalb die Programme bei der Existenzgründungsfinanzierung des Herrn Zengerle nicht in Anspruch genommen werden konnten, bleibt uns leider verborgen. Auf keinen Fall erfolgte keine Absage der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), da lt. Aussage von Frau Uhle (Mail vom 31. 8. 2016) die KfW nicht in die beschriebenen Geschäftsvorfälle involviert war.


Antwort an diverse Absender am 12. 3. 2018 um 15:40

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten uns hiermit bedanken für die Vielzahl von Antworten und die durchweg freundlichen Telefonate, die wir auf unsere Mail "Bitte um Unterstützung" (LINK) erhalten haben.

Um Mißverständnisse zu vermeiden, betonen wir nochmals, daß wir von den Empfängern unserer Mail kein Geld wollen sondern lediglich, falls möglich, einen Hinweis, wie eine Finanzierung möglich ist. Eine Rückzahlung des Betrages wäre jederzeit aus Eigenmitteln möglich. Es gibt eine Vielzahl von Finanzierungsmöglichkeiten, die wir aber, auch aufgrund der Gesellschaftsform, leider nicht in Anspruch nehmen können. Sollten Sie uns Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigen können, wären wir für Ihre Nachricht dankbar.

Es mag für manche unverständlich sein oder auch zu Spekulationen führen, daß wir diesen Weg gehen. Dazu verweisen wir auf einen Auszug des Schriftwechsels, den Sie unter der Rubrik "Antworten" (LINK) finden. Aufgrund der Erfahrungen des Herrn Marco Zengerle mit "seiner Hausbank" versuchen wir, einen Weg ohne die "herkömmliche" Bank zu gehen. Darüberhinaus ist es so gut wie unmöglich, eine Bank zu finden, die die Finanzierung oder einen Leasingvertrag für eine Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) (LINK) übernimmt. Selbst die angebotene Bürgschaft eines solventen Dritten wurde aus unerfindlichen Gründen abgelehnt.

Eine Finanzierung durch Dritte wäre möglich, dabei würde aber die Aktionsprämie für die Verschrottung des vorhanden Dieselfahrzeugs (3.000,-- € bis 5.000,-- € je nach Fabrikat) entfallen und eine Geltendmachung der Vorsteuer wäre nicht möglich.

Wir existieren noch, weil wir uns mit allen Kräften gegen Widerstände aufgelehnt haben und werden dies deshalb auch weiter tun !

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert

ZRC Zengerle UG (haftungsbeschränkt)
Am Hasenrain 17
36251 Bad Hersfeld
Tel. 06621/75000
www.ascan-net.de  (LINK)