Letzte Änderung: 12.07.2017

Im Grunde genommen bin ich ein sehr friedfertiger Mensch, der zwar seine Meinung offen sagt, aber auch die Meinung anderer akzeptiert. Die Vielzahl der Kunden der Firma Schaffert-Vereinsbedarf, mit denen ich in den vergangenen mehr als 30 Jahren in Kontakt gekommen bin, wird dies bestätigen können. Einzig in Verbindung mit Banken und Sparkassen war die zwischenmenschliche Beziehung fast ausnahmslos gestört. Vielleicht ist das darin begründet, daß das Leitbild der betroffenen Banker (sofern sie über eines verfügen) nicht mit meinem eigenen übereinstimmt oder daß ich nicht mit dem Verhalten diverser Banker umgehen kann. Vielleicht liegt es aber auch daran, daß ich nicht in der Lage bin, betriebswirtschaftliche oder volkswirtschaftliche Zusammenhänge, insbesondere in Verbindung mit Banken, zu erkennen.

Die Überheblichkeit, die manche Banker auch heute noch im Umgang mit ihren Kunden an den Tag legen, sind meines Erachtens in keinem Falle angebracht. Noch immer erwarten diverse Banker, daß potentielle Darlehensnehmer als Bittsteller auftreten, die von der Allmacht des Bearbeiters abhängig sind.

(02. 05. 2011) Daß diverse Banken heute noch bestehen, ist jedoch auch denjenigen zu verdanken, die bei Ihrer Bank als Bittsteller auftreten, haben doch die Banken aufgrund des schlechten Ratings einiger EU-Mitgliedstaaten hohe Zinsen für Ihre Darlehen kassiert. Sollten diese Staaten Ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können, würde der aus Steuergeldern erbrachte EU-Rettungsfond in Anspruch genommen, damit diese Staaten die Verbindlicheiten gegenüber den Banken zurückzahlen können. Sie retten also mit Ihren Steuergeldern nicht EU-Staaten, wie z. B. Griechenland, sondern die betreffenden Banken. Denken Sie mal drüber nach.

Zitat Karsten Schröder (ZDF-Sendung Maybritt Illner vom 12. 5. 2011) :
Fondsmanager Karsten Schröder kritisierte die bisherige Informationspolitik in Berlin und Brüssel. So könne man keine Stabilisierung der Märkte erreichen. Das Vertrauen sei nur noch gering. Auch er bezweifelte, dass Griechenland die "jetzigen drakonische Sparmaßnahmen stemmen kann". Tatsächlich rette man durch den Verbleib Griechenlands im Euro nicht Griechenland oder den Euro, sondern die Banken in Deutschland und Frankreich. Eine Umschuldung - also der Verzicht der Banken auf Kredit - sei dabei nichts weiter als fair. Die Gläubiger hätten mit den Risikozinsaufschlägen "viel verdient". Sie müssten nun das Risiko auch tragen, nicht der Steuerzahler.


Zu dieser Thematik beachten Sie auch die untergeordnete Seite
"Zinsgewinne auch Griechenland" !



Dabei gibt es Gesetze, die aber von den Banken im täglichen Umgang mit ihren Kunden teilweise ignoriert werden.
Zitat : "...sind grundsätzlich verpflichtet, jede Existenzgründerin und jeden Existenzgründer im Gebiet ihres Trägers zu beraten. Sie betreuen bei dem Zugang zu Förderkrediten und kooperieren mit den Förderbanken von Land und Bund." Sollten Sie sich schon einmal selbständig gemacht haben, wissen Sie sicherlich, wie einfach der Zugang zu Förderkrediten aufgrund des Hausbankprinzips (Beantragung von Fördermitteln nur durch die Hausbank) ist.

In diversen Foren im Internet finden Sie etliche Beiträge, bei denen den Antragstellern die Eröffnung eines Girokontos aufgrund der finanziellen Situation (z. B. HartzIV-Empfänger, negative Schufa-Eintragung) verwehrt wurde, obwohl das Recht auf ein Girokonto durch die freiwillige Selbstverpflichtung der Banken einklagbar ist.

Aber nicht nur aus diesen Fällen können Sie auf das Rechtsempfinden deutscher Banken schließen. Wie sonst ist es möglich, daß die "EU wegen des Verdachts illegaler Absprachen bei Kreditausfallversicherungen gegen 16 führende Banken" (Handelsblatt vom 29. 4. 2011) ermittelt. Sollte sich der Verdacht erhärten, wird die EU sicherlich Bußgelder verhängen. In welcher Relation diese zu den illegalen Erträgen stehen, bleibt dem Normalbürger jedoch verborgen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß im Waffenhandel allein aufgrund widersprüchlicher Zeugenaussagen und eines vermuteten Fehlverhaltens bei dem Umgang mit einer Waffe die Zuverlässigkeit in Frage gestellt wird und damit zwangsläufig den Entzug der Waffenhandelserlaubnis zur Folge hat. Vielleicht sollte man in anderen Branchen auch nach solchen Kriterien verfahren.

Ich bin sicher, daß ich kein Darlehen bei irgendeiner Bank erhalten werde, dies wird jedoch meine Meinung nicht ändern noch werde ich mit meiner Meinung hinter dem Berg halten. Sollte ich aufgrund meiner freien Meinungsäußerung irgendwelchen Repressalien ausgesetzt sein, werde ich meine Beiträge detailliert erweitern.

Es ist kein Trost, daß ich mit meinen Erfahrungen mit Banken nicht alleine bin. Leider kommt von den Machenschaften nur allzuwenig an die Öffentlichkeit, sei es aus falscher Scham oder aus Angst vor gesellschaftlichen Nachteilen. Gerade aus diesem Grund möchte ich Ihnen die nachstehende Internet-Seite mit der Geschichte eines ehemaligen Freundes nicht vorenthalten (bitte Schriftzug anklicken). Den Hinweis auf diese Seite habe ich dem Bericht des KLARTEXT entnommen.




Kreditnehmer können Bearbeitungsgebühren zurückfordern
(Link)

Die Rückerstattung von Kreditbearbeitungsgebühren ist nach einem rechtskräftigen Urteil des Oberlandesgerichts Dresden (Az: 8 U 562/11) möglich. Das Gericht erklärte die Gebühr für unzulässig, da die Bearbeitung eines Kreditantrags keine Leistung für den Kunden darstellt, sondern im Interesse der Bank erfolge. In einigen Fällen weigern sich die Banken, die Gebühr zurückzuzahlen. Für mich ist die Weigerung absolut unverständlich, ignoriert man damit doch die deutsche Rechtssprechnung und zeigt demonstrativ, daß man sich nicht für Recht und Gesetz interessiert. In anderen Berufen hätte ein solches Verhalten ggf. ein Gewerbeuntersagungsverfahren zur Folge, dort besteht jedoch sicherlich auch nicht eine solche Lobby. Als Beispiel dient die Geburtstagsparty vom ehemaligen Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, im Bundeskanzleramt (Link). Mich hat jedenfalls niemand zu meinem 60. Geburtstag ins Bundeskanzleramt eingeladen, aber vielleicht folgt ja noch eine Einladung zum 61. !





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