Letzte Änderung: 04.07.2017


Zitat aus der Seite "Religion und Glaube":

Der erste Weg zu Gott führt über die Natur. Die Natur weist wunderbare Gesetzmäßigkeiten und eine großartige Ordnung auf. Diese Gesetzmäßigkeiten und diese Ordnung lassen uns erkennen, dass der Natur ein grandioser Plan zugrunde liegt. Wo es aber einen Plan gibt, braucht es auch einen planenden Geist, der diesen Plan erdacht und in die Tat umgesetzt hat. Auf diese Weise gelangen wir zur Erkenntnis, dass es über der Natur ein geistiges Wesen geben muss, dass diese Natur erdacht und geschaffen hat. Dieses geistige Wesen aber nennen wir Gott."

Manchmal frage ich mich jedoch, ob Gott bei der Erschaffung der Menschen nicht etwas "geschludert" hat oder vielleicht sogar nach den vorhergehenden Tagen etwas überlastet war. Könnte man Gott mit Menschen gleichsetzen, käme man ggf. auf die Vermutung, der eine oder andere Obstler sei schuld an dem Ergebnis, das ja nach Gottes Ähnlichkeit sein sollte.

Nachstehend einige Beispiele, die mich zu meiner Meinung bewogen haben. Der Hinweis beschränkt sich auf die Schlagzeilen, weitere Informationen finden Sie unter dem jeweiligen Link. Ich bin der Meinung, daß die Schlagzeilen für die eigene Interpretation ausreichend sind und um zu überlegen, ob man "die Schöpfung Mensch nicht in die Tonne kicken" und ggf. nochmals von vorne erschaffen sollte.



Soziale Gerechtigkeit (siehe Seite Bundespräsident)


Bundespräsident Joachim Gauck und seine Vorgänger sollen vom nächsten Jahr an mehr Geld bekommen. Die Bezüge steigen nach dem Entwurf des Bundeshaushalts 2013 von derzeit jährlich 199.000 auf 217.000 Euro. Das sind etwa neun Prozent mehr. (FAZ)
Gauck : " Manchmal träume ich davon, ein Rentner zu sein." (RP-online)
Gott sei Dank ist der Begriff "DUMMSCHWÄTZER" keine Beleidigung !

Sicherlich möchte Herr Gauck nur Rentner sein mit den jetzigen Bezügen !


Immer weniger sächsische Rentner können von ihren Altersbezügen leben. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes haben Ende des vergangenen Jahres gut 9.500 Menschen im Freistaat die sogenannte Grundsicherung erhalten. Das waren 56 Prozent mehr als Ende 2003. Damit empfangen rund neun von 1.000 Sachsen im Alter von 65 Jahren aufwärts den Zuschuss. (MDR Sachsen).

Bundesarbeitsministerin von der Leyen bestätigt : Ab dem Jahr 2030 erhalten selbst Arbeitnehmer, die 2.500,-- Euro brutto im Monat verdient und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688,-- Euro.


Nahrungsmittelknappheit


Auf unserer Erde gibt es offiziell etwa eine Milliarde hungernder Menschen. Täglich sterben etwa 37.000 Menschen den Hungertod, obwohl unsere Landwirtschaft dazu in der Lage wäre, problemlos 12 Milliarden Menschen zu ernähren – das Doppelte unserer Weltbevölkerung. (Gesundheitliche Aufklärung)
Die Forderungen zur Abschaffung des umstrittenen Biokraftstoffs E10 mehren sich. Die Umweltorganisation Greenpeace setzt sich aufgrund weltweiter Getreideknappheit für ein sofortiges Aus des Biosprits ein. Die Organisation verweist darauf, dass in Deutschland jährlich aus etwa 1,5 Millionen Tonnen Getreide Ethanol hergestellt werde. Zusätzlich importiere Deutschland etwa die Hälfte des eingesetzten Ethanols aus dem Ausland: "Insofern entlastet tatsächlich ein E10-Verbot den Getreidemarkt", sagte Greenpeace-Agrarexperte Martin Hofstetter. (Zeit online)
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel fordert wegen steigender Agrarpreise und Dürren einen sofortigen Verkaufsstopp für den Biosprit E10 an deutschen Tankstellen. (ZDF)
Die Kritik an dem ungeliebten Biokraftstoff wächst. Doch die Bundesregierung sieht keinen Grund, die Produktion zu stoppen. (Berliner Morgenpost)



Dreieinhalb Jahre Haft für "Pulver-Kurt"

Das Landgericht hat am Dienstag den als "Pulver-Kurt" bekannten Rentner aus Hundsbach (Kreis Bad Kreuznach) zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte jahrelang Waffen und Sprengstoff gesammelt. Mit seinem Urteil blieb das Gericht knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. (SPIEGEL ONLINE)

Zwei Jahre Jugendstrafe auf Bewährung lautet das neue Urteil des Landgerichts gegen Onur K. (19). Außerdem muss Onur K. ein Sozialtraining absolvieren. Der Jugendliche hatte  im Juni 2009 gemeinsam mit einem Kumpel den Dachdecker Thomas M. (44) am S-Bahnhof Harburg um 20 Cent angebettelt. Als der Mann nicht zahlen wollte, versetzte Onur ihm einen Faustschlag gegen den Oberkörper. Der Dachdecker, leicht alkoholisiert,  prallte ungebremst mit dem Kopf auf dem Boden, starb vier Wochen später an den Schädelverletzungen.
(mopo)

Wo sind wir eigentlich, daß ein Verstoß gegen das Waffengesetz und Sprengstoffgesetz höher bestraft wird als ein Totschlag ?

Die Haftstrafen für drei Mitglieder der kremlkritischen Punkband Pussy Riot sind weltweit auf Empörung und Kritik gestoßen. Rund um den Globus protestierten Anhänger der jungen Frauen in zahlreichen Großstädten gegen den Schuldspruch wegen Rowdytums aus religiösem Hass. In Russland verurteilten die Opposition, Bürgerrechtler und regierungskritische Medien die Strafen - jeweils zwei Jahre Lagerhaft - scharf. (Handelsblatt)
Köln (dapd-nrw). Drei Demonstranten haben am Sonntag während eines Gottesdienstes im Kölner Dom lautstark gegen die Verurteilung der drei Mitglieder der russischen Punkband Pussy Riot demonstriert. (Welt)

Nur zum Vergleich des Strafmaßes (aus Wikipedia) :
§ 176a Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern
    (1) Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird in den Fällen des § 176 Abs. 1 und 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr
           bestraft,  wenn der Täter innerhalb der letzten fünf Jahre wegen einer solchen Straftat rechtskräftig verurteilt worden ist.

    (2) Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird in den Fällen des § 176 Abs. 1 und 2 mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahre
           bestraft, wenn
              1. eine Person über achtzehn Jahren mit dem Kind den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen an ihm vornimmt
                  oder an sich von ihm vornehmen lässt, die mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind,
              2. die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird oder
              3. der Täter das Kind durch die Tat in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung oder einer erheblichen Schädigung
                  der körperlichen oder seelischen Entwicklung bringt.


Wo ist die vielgeforderte Zivilcourage ? In Deutschland demonstriert man gegen das
"Pussy Riot - Urteil" und niemand unternimmt etwas gegen das politische Urteil von
dreieinhalb Jahren Haft für einen Rentner, der keinem etwas zuleide getan hat !!!