Letzte Änderung: 15.12.2017


"Arbeit muß sich wieder lohnen !"    "Soziale Gerechtigkeit !"
Ich hoffe, sich diese Leitsätze unserer Politiker auch nach der Bundestagswahl nicht geändert haben !
Für uns haben sie auf jeden Fall weiterhin Bestand !


"Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit !"

Klicken Sie auf die Zeile und Sie gelangen zu der relevanten Seite aus dem Leitantrag des SPD-Parteivorstandes. Bitte leiten Sie daraus keine Verbindung zur SPD her, der Begriff "Gerechtigkeit" sollte für andere Parteien die gleiche Bedeutung haben, aber leider habe ich an anderen Stellen keine so zutreffende Erklärung gefunden.

Link zur Gründungsfinanzierung der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg
Obwohl ich diese Seite als Hohn und Spott empfinde, kann ich mir nicht verkneifen, zu der Seite zu verlinken !


Nachfolgend finden Sie eine Gegenüberstellung der Finanzierung der Existenzgründung des Herrn Zengerle mit der möglichen Finanzierung.
Ich möchte dazu bemerken, daß ich trotz mittlerweile fast dreißigjähriger selbständiger Tätigkeit kein "ausgebildeter" Unternehmensberater bin. Sollten mir bei der Gegenüberstellung Fehler unterlaufen sein, sprechen Sie mich bitte an. Natürlich bin ich gerne bereit, mögliche Fehler zu berichtigen.

Existenzgründungsfinanzierung
mit der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg



Gefordertes Eigenkapital ca. 28 % 105.000,-- €
KfW-Unternehmerkredit 160.000,-- € anfänglicher Zinssatz   7,12 %
KK-Kredit 105.000,-- € anfänglicher Zinssatz  13,5 % (zuzgl. 6 % Überziehungszins)


Beide Darlehen wurden von der Bürgschaftsbank Hessen mit einer Bürgschaft von 70 % unterlegt.
(Dafür fallen zusätzlich 1,5 % Bürgschaftsprovision an !)

Zitat aus dem Schreiben des Aufsichtsratvorsitzenden der Bürgschaftsbank Hessen GmbH :
"Die Kreditinstitute haben die Kredite gekündigt und die Bürgschaftsbank aus den übernommenen Bürgschaften auf Zahlung in Anspruch genommen. Die Bürgschaftsbank hat Ihre Zahlungsverpflichtungen gemeinsam mit den Rückbürgen überprüft und schließlich Zahlungen an die Kreditinstititute geleistet."

Sicherlich war die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg erfreut, daß ihr "kriminelles" Verhalten bei der Existenzgründung des Herrn Zengerle noch mit Steuergeldern (Rückbürgen sind der Bund und das Land Hessen) unterstützt wurde.


Mit nachstehender Finanzierung hätte man sowohl die Existenz des Herrn Zengerle als auch seiner Mitarbeiter erhalten als auch den Steuerzahler "entlasten" können. Weshalb die Bürgschaftsbank Hessen gemeinsam mit den Rückbürgen Zahlungen geleistet hat, bleibt mir verborgen. Hier werden Abzocker, die sich an anderer Stelle als Darlehensgeber für Existenzgründungen anbieten, noch in Ihrem Verhalten unterstützt.

Mögliche Finanzierung mit KfW-Darlehen

  • ab 1,00 % effektiver Jahreszins
  • bis zu 25 Mio. Euro für Investitionen und Betriebsmittel, auch für Vorhaben im Ausland
  • kein Eigenkapital notwendig
  • bis zu 5 Jahre nach Gründung

Die vollständigen Informationen finden Sie im Merkblatt.(PDF, 173 KB, nicht barrierefrei)



Mehr Infos finden Sie auf der Seite der KfW (Link) !

Sollte meine Gegenüberstellung zutreffend sein, ist für mich auch nachvollziehbar, weshalb sich der Chefvolkswirt der KfW lieber zum Gespött machen läßt auf als auf die Finanzierung mit der Sparkasse einzugehen. Zumindest ist es für mich unter Berücksichtigung der o. g. Finanzierung nachvollziehbar, daß Herr Zengerle im Rahmen seiner Existenzgründungsfinanzierung seitens der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg veranlaßt wurde, eine Erklärung abzugeben, daß ich keinerlei Einfluß auf seine selbständige Tätigkeit ausübe.


Wenn laut Verbraucherminister Maas Dispozinsen bis 14 % weder sachgerecht noch notwendig sind, dann frage ich mich, ob ein Zinssatz von 13,5 % (zuzgl. 6 % Überziehungszins) für eine Existenzgründung angebracht sind !
LINK !!!


Trotz allem existieren wir immer noch, wenn auch mit den, wie es der Aufsichtsratsvorsitzende der Bürgschaftsbank Hessen GmbH
formuliert, finanziellen Einschränkungen. Auf keinen Fall betrachten wir jedoch die Entwicklung der letzten Jahre als "Scheitern" !

Scheitern wäre für uns nur, wenn die negative Entwicklung durch unsere eigenen Entscheidungen
hervorgerufen worden wäre. Gerne stehen wir mit allen verfügbaren Informationen zur Verfügung !


Auf jeden Fall werden wir mit allen Mitteln und unter Einsatz aller unserer
Kräfte weiter um den Erhalt unserer Existenz kämpfen !



P.S. Herr Faulstich, der Herr Fahrenschon ist sicherlich stolz auf Sie !

Zu der Tatsache, daß der Redaktionsleiter der Hersfelder Zeitung das HZ-Montagsinterview (Link) mit Herrn Faulstich mit
"Der Saugnapf am Kunden" tituliert, möchte ich keine Stellung nehmen. Auf jeden Fall bin ich bei Kenntnis des Interviews froh, daß Herr Faulstich kein Pfarrer ist, sonst wäre er längst wegen Gotteslästerung verurteilt !