Letzte Änderung: 04.04.2018

Ich habe mich in der Zwischenzeit nochmals intensiv mit der Existenzgründungsfinanzierung des Herrn Zengerle beschäftigt und bin dabei auf
die Seite Zinswucher bei Wikipedia gestoßen :


Anlage (bitte anklicken)


Meiner Meinung nach sind die Kriterien für ein "wucherähnliches Kreditgeschäft" im Falle des Herrn Zengerle erfüllt.
Es besteht ein "auffälliges Mißverhältnis" von Leistung und Gegenleistung. Der berechnete Zins liegt meines Erachtens wesentlich über dem
Zinssatz, der bei ordnungsgemäßerAbwicklung  in Anrechnung gebracht worden wäre.

Dazu verweise ich auf das Angebot der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg bezüglich der Gründungsfinanzierung.
https://www.spk-hef.de/de/home/firmenkunden/gruendung-und-nachfolge/gruendungsfinanzierung.html?n=true&stref=hnav

Dort verweist man ausdrücklich auf die Fördermittel der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Bei einem Zinsvergleich wäre es deshalb angebracht, die Zinsen für KfW-Gründerdarlehen mit den in Anrechnung gebrachten Zinsen zu vergleichen.

Daß die "subjektiven Ausbeutungstatbestände" gegeben sind, ist nicht zu bestreiten. Sowohl die geschäftliche Unerfahrenheit als auch die wirtschaftliche Situation des Herrn Zengerle wurden von der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg ausgenutzt. Daß die Ausbeutung von der Sparkasse
Bad Hersfeld-Rotenburg beabsichtigt wurde, ergibt sich schon aus der Tatsache, daß man mein Beisein bei den im Hause der Sparkasse stattgefundenen Gespräche ablehnte und Herrn Zengerle veranlasste, eine Erklärung abzugeben, daß ich keinerlei Einfluß auf seine selbständige Tätigkeit ausübe.

Auf die Tatsache, daß man Herrn Zengerle veranlasste, Versicherungen nur über die Sparkassen-Versicherung abzuschließen, möchte ich zum
jetzigen Zeitpunkt nicht eingehen.


Nachstehend nochmals einige Informationen, die m. E. eindeutig das betrügerische Verhalten der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg belegen : Existenzgründungsfinanzierung (Marco Zengerle) mit der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg
Gefordertes Eigenkapital ca. 28 % 105.000,-- €
KfW-Unternehmerkredit 160.000,-- € anfänglicher Zinssatz   7,12 %
KK-Kredit 105.000,-- € anfänglicher Zinssatz  13,5 % (zuzgl. 6 % Überziehungszins)
Demgegenüber ein Auszug aus der Internet-Seite der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg : Ihre Sparkasse unterstützt in Zusamme­narbeit mit der Kredit­anstalt für Wieder­aufbau (KfW) seit vielen Jahr­zehnten Existenz­gründer bei verschiedenen Vorhaben.

ERP-Gründerkredit – StartGeld (KfW)
ERP-Gründerkredit – Universell (KfW)
ERP-Kapital für Gründung (KfW)


Starthilfen nutzen


Bund, Länder und EU unterstützen den Start in die unter­nehmerische Selbst­ständigkeit. Typisch für öffentliche Förder­mittel:
günstige Zinsen(meist unter dem üblichen Markt­niveau), lange Lauf­zeiten und tilgungs­freie Anlauf­jahre. Nutzen Sie diese
staatlichen Hilfen für Ihre Gründungs­finanzierung.


Link : https://www.spk-hef.de/de/home/firmenkunden/gruendung-und-nachfolge/gruendungsfinanzierung.html?n=true&stref=hnav


Nach wie vor bin ich der Meinung, daß die Finanzierung sowohl dem §2 des Hessischen Sparkassengesetzes (LINK), Absatz (5) als auch den eigenen Aussagen zur Förderung von Existengründern (LINK) widerspricht. Die Verweigerung, auf die Finanzierung einzugehen und entsprechend Stellung zu beziehen, belegt dies, auch nach Meinung anderer Personen, die wir mit der Angelegenheit konfrontiert haben, eindeutig.