Letzte Änderung: 30.05.2017



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Der nominierte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will Gerechtigkeit und Vertrauen zu zentralen Themen im Bundestagswahlkampf machen. Im Mittelpunkt der SPD-Politik sollten die „hart arbeitenden Menschen“ stehen, die „sich an die Regeln halten“ und die „den Laden am Laufen halten“, sagte Schulz am Sonntag bei seiner Nominierungsrede im Willy-Brandt-Haus in Berlin. Diese Menschen verdienten Respekt für ihre Lebensleistung.


Aufgrund dieser Aussage habe ich am 30. 1. 2017 nachstehende Mail an parteivorstand@spd.de gesandt :

Diese Mail ist an den Kanzlerkandidaten Herrn Martin Schulz gerichtet.
Für eine Weiterleitung oder Angabe der direkten E-Mail-Adresse von Herrn Schulz wäre ich dankbar.


Sehr geehrte Herr Schulz,

aufgrund Ihrer o. g. Aussage bezüglich Gerechtigkeit, ich hoffe, daß Sie richtig zitiert wurden, wende ich mich heute direkt an Sie. Seit Jahren kämpfen wir gegen die Ungerechtigkeit, die uns widerfahren ist, leider erfolglos. Inbesondere seitens der Politik hat man es noch nicht einmal für nötig gehalten, auf unsere Mails zu antworten (siehe Rubrik Schriftwechsel / Bundesregierung). Da wir keine Veranlassung haben, an Ihrer Glaubwürdigkeit zu zweifeln, wären wir Ihnen für Ihre Unterstützung dankbar.


Man muß Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer,
Stillschweigen bestärkt den Peiniger, niemals den Gepeinigten !


Vielleicht trägt ja das Zitat von Elie Wiesel dazu bei, daß man sich Gedanken macht, ob die Ignoranz, die uns von vielen Seiten entgegengebracht wurde, angebracht ist. Sicherlich ermuntern die Erfahrungen und die Tatsache, daß wir bis heute von keiner Seite Unterstützung erfahren konnten, niemanden dazu, sich selbständig zu machen.


Der weitere Text ist identisch mit der GESCHICHTE (siehe Rubrik Rechthaberei / Beharrlichkeit)



Erinnerung vom  2. 2. 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
leider habe ich bis heute keine Antwort auf meine Mail erhalten. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir den Eingang bestätigen würden.
Sollte ich nicht mit einer Antwort rechnen können, bitte ich um kurze Mitteilung.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert


Trotz obiger Anmahnung habe ich auf meine Mail vom 30. 1. 2017 bis zum 6. 2. 2017 weder eine Antwort noch die
gewünschte Empfangsbestätigung erhalten.

Noch ein Dummschwätzer ?
 .




In Anbetracht der bisherigen Reden des Herrn Schulz fallen mir zwei Sprichwörter ein ...

Es ist nicht alles Gold, was glänzt !

und

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.


Ich hoffe, ich habe mich getäuscht und würde mich freuen, mich entschuldigen zu dürfen !

Wider Erwarten habe ich am 9. 2. 2017 nachstehende Antwort erhalten :

Sehr geehrter Herr Schaffert,
vielen Dank für Ihre E-Mail, die uns am 06. Februar 2017 erreicht hat.
Ja Ihre Mails haben uns erreicht, aber aufgrund der Vielzahl an Zuschriften können wir diese nur nach und nach abarbeiten.
Bzgl Ihres Anliegens muss ich Ihnen jedoch mitteilen, dass es der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands als politische Partei nach dem Verfassungsgrundsatz der Gewaltenteilung nicht möglich ist, zu Verfahren vor Behörden oder Gerichten und diesbezüglichen behördlichen oder gerichtlichen Entscheidungen Stellung zu nehmen. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Willy-Brandt-Haus,
Team Direktkommunikation
SPD-Parteivorstand
Direktkommunikation
Telefon: (030) 25 991-500
Telefax: (030) 25 991-375
E-Mail: parteivorstand@spd.de
Internet www.SPD.de
Postanschrift:
SPD-Parteivorstand
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 141

10963 Berlin



Ich habe diese Mail am 9. 2. 2017, wie folgt, beantwortet :

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Leider kann ich die Gründe für Ihre Enthaltung nicht nachvollziehen. Ich weiß nicht, wie Sie zu der Auffassung gelangen, daß es sich bei dem geschilderten Sachverhalt um "Verfahren vor Behörden oder Gerichten und diesbezügliche behördliche oder gerichtliche Entscheidungen" handelt. Auch nach längerer Suche im Internet ist mir unverständlich, daß es sich bei den beteiligten Parteien, wie z. B. der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, um eine Behörde handeln soll. Lt. Wikipedia ist eine Behörde eine Institution, die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung wahrnimmt (LINK). Nach der allgemeinen Rechtsauffassung ist eine Sparkasse keine Behörde. Ihre Begründung entbehrt danach jeglicher Grundlage.

Ich habe Herrn Schulz nicht gebeten, zu behördlichen oder gerichtlichen Entscheidungen Stellung zu nehmen. In dem geschilderten Fall steht keinerlei behördliche oder gerichtliche Entscheidung an. Ich habe Herrn Schulz unter dem Hintergrund seiner Aussagen zur sozialen Gerechtigkeit lediglich um seine Unterstützung gebeten. Nach wie vor würde mich seine Meinung interessieren, wie der geschilderte Sachverhalt mit der sozialen Gerechtigkeit vereinbar ist.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert


1. Erinnerung am 16. 02. 2017
2. Erinnerung am 25. 02. 2017
3. Erinnerung am 01. 03. 2017
4. Erinnerung am 10. 03. 2017
5. Erinnerung am 18. 03. 2017
6. Erinnerung am 30. 03. 2017


Ich werde nicht mehr anmahnen !  Wenn jemand nicht den Anstand hat, auf meine Mail zu antworten, kann ich gern auf seine Antwort verzichten ! Mit nachstehender Mail habe ich den Schriftwechsel beendet !


Betreff: Bitte um Unterstützung (Ticket: SPD-107443)
Datum: Mon, 3 Apr 2017 19:06:25 +0200
Von: Karl Schaffert
Antwort an: info@karl-schaffert.de
An: parteivorstand@spd.de



Diese Mail ist and den Kanzlerkandidaten Herrn Martin Schulz gerichtet.

 Für eine Weiterleitung oder Angabe der direkten E-Mail-Adresse von Herrn Schulz wäre ich dankbar.



Sehr geehrter Herr Schulz,

ich war erfreut, als ich zu Beginn Ihres Wahlkampfes Ihre Aussage zur "sozialen Gerechtigkeit" zur Kenntnis genommen habe. Insbesondere durch dieses Bekenntnis haben Sie sich von den meisten anderen Politikern abgehoben. Leider muß ich jedoch feststellen, daß Ihre Aussage nur Geschwafel war. Obwohl die Mail direkt an Sie gerichtet war, habe ich außer einer lapidaren Antwort von dritter Seite (Mail vom 9. 2. 2017 / SPD-Parteivorstand Direktkommunikation) keine Antwort erhalten.

Da ich aufgrund dieser Antwort den Eindruck hatte, daß man meine Mail nicht verstanden hat, habe ich am 9. 2. 2017 geantwortet, bis heute aber trotz sechs (!) Erinnerungen keine Antwort erhalten. Aus diesem Grunde habe ich meine Anmahnungen beendet.

Ich bin Ihnen dankbar, daß Sie bereits mit Ihren ersten Reden den Begriff "soziale Gerechtigkeit" in den Vordergrund gestellt haben. Aufgrund der Dauer bis zum Wahltag werden noch etliche Wähler feststellen können, welche Bedeutung Ihren bisherigen Reden beigemessen werden kann.

Sicherlich erwarten die Wähler, daß Sie zu Ihren Aussagen stehen und diese nicht nur dazu dienen, ausreichend Stimmen zu erhalten. Seien Sie nicht allzu enttäuscht, wenn Sie Ihre Wahlziele nicht erreichen, aber wenn "das Volk" das Gefühl hat, nicht ernstgenommen zu werden, wird es sich entsprechend verhalten !

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert

-- 
Karl Schaffert
Am Hasenrain 17
36251 Bad Hersfeld
http://www.karl-schaffert.de
tel. erreichbar unter 06621/75000


Entschuldigung für die Fortsetzung des Schriftwechsels entgegen meiner Ankündigung !
Aber nachstehende Mails konnte ich mir nicht "verkneifen" !



Nachstehend meine Mail vom 3. 5. 2017


Betreff: Re: Bitte um Unterstützung (Ticket: SPD-107443)
Datum: Wed, 3 May 2017 20:02:15 +0200
Von: Karl Schaffert
Antwort an: info@karl-schaffert.de
An: parteivorstand@spd.de



Diese Mail ist and den Kanzlerkandidaten Herrn Martin Schulz gerichtet.

 Für eine Weiterleitung oder Angabe der direkten E-Mail-Adresse von Herrn Schulz wäre ich dankbar.



Sehr geehrter Herr Schulz,

scheinbar haben andere "Wähler" den gleichen Eindruck wie ich. Wenn sich jemand zur "sozialen Gerechtigkeit" bekennt, es aber noch nicht einmal für nötig hält, auf eine Mail eines Mitbürgers zu antworten, der sich seit mehr als 50 Jahren engagiert hat und nun durch die kriminellen Machenschaften der Banken zum Hartz IV - Empfänger geworden ist, dann dürfen Sie sich über diese Entwicklung nicht wundern. Es scheint, als haben noch mehr Leute verstanden, daß Ihre Aussagen zur sozialen Gerechtigkeit nur "Wahlkampfgetöse" war.


FORSA

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert




Nachstehend meine Mail vom 10. 5. 2017


Betreff: Re: Bitte um Unterstützung (Ticket: SPD-107443)
Datum: Wed, 10 May 2017 19:38:27 +0200
Von: Karl Schaffert
Antwort an: info@karl-schaffert.de
An: parteivorstand@spd.de



Diese Mail ist and den Kanzlerkandidaten Herrn Martin Schulz gerichtet.

 Für eine Weiterleitung oder Angabe der direkten E-Mail-Adresse von Herrn Schulz wäre ich dankbar.



Sehr geehrter Herr Schulz,

als SPD-Wähler würde ich die Entwicklung trotz meiner Vorhersage (Wahl Schleswig-Holstein SPD 27,2 %  = -3,2 %) bedauern. Aber es zeigt sich, daß Politiker nicht nur nach Ihren Aussagen sondern auch nach Ihrer Glaubwürdigkeit beurteilt werden. Ihre Aussagen zur "sozialen Gerechtigkeit" sprechen sicherlich der Mehrzahl der Bundesbüger (auch der schleswig-holsteinischen) aus dem Herzen, wenn Sie es aber nicht für nötig halten, auf meine Mail zu antworten, dann fehlt es an Glaubwürdigkeit. Dies sehen sicherlich andere Bürger genauso. Ich werde nun, wie bereits angekündigt, meine Bitten um Antwort einstellen. Sollten Sie einen Wahlkampfmanager benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert



KOMMENTAR


Natürlich ist mein Angebot, für Herrn Schulz als Wahlkampfmanager tätig zu werden, ironisch gemeint. Trotz allem gehe ich davon aus, daß die Forderung des Herrn Schulz nach "sozialer Gerechtigkeit" ernst gemeint war. Mittlerweile hat der Wähler jedoch erkannt, was nach der Wahl von den Versprechungen übrig bleibt. Mit dem Wissen, daß die Forderungen des Herrn Schulz nicht umsetzbar sind, reduziert sich die Euphorie für Herrn Schulz als Kanzlerkandidat. Insofern hätte es Herrn Schulz besser gestanden, weniger konkrete Aussagen zu treffen. Die Erfahrung zeigt, daß es nach wie vor eine Vielzahl von Politikern gibt, die hohes Ansehen genießen, weil sie nicht bereit sind, sich zu bestimmten Sachverhalten zu äußern und dadurch Ihre Glaubwürdigkeit behalten.