Letzte Änderung: 11.08.2017

Betreff: Bitte um Unterstützung
Datum: Fri, 10 Mar 2017 20:03:39 +0100
Von: Karl Schaffert
Antwort an: info@karl-schaffert.de
An: presse@kfw.de


Diese Mail ist an den Chefvolkswirt der KfW, Herrn Dr. Jörg Zeuner, gerichtet.
Für eine Weiterleitung oder Angabe der direkten E-Mail-Adresse von Herrn Dr. Zeuner wäre ich dankbar.


Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir den Erhalt meiner Mail bestätigen würden.
Sollten Sie keine Meinung dazu abgeben wollen, bitte ich um kurze Nachricht.


Sehr geehrter Herr Dr. Zeuner,

mit Interesse habe ich Ihre Zitate zu Existenzgründungen von Migranten gelesen (LINK). Dabei stellt sich die Frage, ob Migranten in Bezug auf Existenzgründungen bevorzugt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Migranten unter den Bedingungen, wie Sie mir persönlich oder dem Sohn meiner Lebensgefährtin widerfahren sind, erfolgreich sein können (Existenzgründung mit der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg). Ihre Meinung dazu würde mich, auch im Hinblick auf die vielzitierte Gerechtigkeit, interessieren. Bitte vermeiden Sie jedoch lapidare Antworten, wie wir sie bereits von Frau Uhle erhalten haben. Vielen Dank !

Man muß Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer,
Stillschweigen bestärkt den Peiniger, niemals den Gepeinigten !


Vielleicht trägt ja das Zitat von Elie Wiesel dazu bei, daß man sich Gedanken macht, ob die Ignoranz, die uns von vielen Seiten entgegengebracht wurde, angebracht ist. Sicherlich ermuntern die Erfahrungen und die Tatsache, daß wir bis heute von keiner Seite Unterstützung erfahren konnten, niemanden dazu, sich selbständig zu machen.


Der weitere Text ist identisch mit der GESCHICHTE (siehe Rubrik Rechthaberei / Beharrlichkeit)


Am 13. März 2017 erhielt ich nachstehende Mail von dem stv. Pressesprecher, Herrn Schweickhardt

Betreff: WG: Bitte um Unterstützung
Datum: Mon, 13 Mar 2017 09:31:15 +0000
Von: Wolfram.Schweickhardt@kfw.de
An: info@karl-schaffert.de
Kopie (CC): VLPresse@kfw.de


Sehr geehrter Herr Schaffert,

vielen Dank für Ihre Nachricht, die wir an Herrn Dr. Zeuner weitergeleitet haben. Für eine Bevorzugung von Migranten bei der Finanzierung von Gründungsvorhaben gibt es aus unserer Sicht keine Anhaltspunkte. Die KfW-Förderprogramme sind aufgrund des gesetzlich verankerten Durchleitungsprinzips nur über Finanzierungspartner am Markt (in der Regel die Hausbanken) erhältlich. Diese treffen die Entscheidung über die Vergabe von KfW-Förderkrediten unabhängig nach bankmäßigen Kriterien.

Den aktuellen KfW-Gründungsmonitor  - der umfassende Überblick über das Gründungsgeschehen in Deutschland – steht unter dem folgenden Link zum download zur Verfügung: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Gr%C3%BCndungsmonitor/Gr%C3%BCndungsmonitor-2016.pdf

Mit freundlichen Grüßen,
Wolfram Schweickhardt
Stv. Pressesprecher

KfW Bankengruppe
Konzernkommunikation

Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main

Tel.: 069-7431-1778
Fax: 069-7431-3266

mobil: 0174-3166 502


Ich habe diese Mail am 14. 3. 2017 wie nachstehend beantwortet :

Betreff: Re: WG: Bitte um Unterstützung
Datum: Tue, 14 Mar 2017 20:01:25 +0100
Von: Karl Schaffert
Antwort an: info@karl-schaffert.de
An: Wolfram.Schweickhardt@kfw.de


Sehr geehrter Herr Schweickhardt,

danke für Ihre Antwort.
Es ist mir bekannt, daß die KfW-Förderprogramme nur über Finanzierungspartner am Markt erhältlich sind, wobei mich der Begriff "Partner", insbesondere auch aufgrund der Erfahrungen mit der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, stört. Sie selbst sollten wissen, daß den meisten Banken nicht daran gelegen ist, Existenzgründern den Zugang zu zinsgünstigen Krediten zu ermöglichen.

Daß die Hausbanken die Entscheidung über die Vergabe von Kfw-Förderkrediten "unabhängig nach bankmäßigen Kriterien" treffen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Wenn eine Sparkasse eine Finanzierung ablehnt, mag dies seine Gründe haben, wenn eine Sparkasse jedoch eine Finanzierung übernimmt, sich dabei aber weigert, zinsgünstige Fördermittel zu beantragen, so steht dies sicherlich nicht im Einklang mit §2 Absatz 6 des Hessischen Sparkassengesetzes.

Zitat aus der Seite Schriftwechsel / Bundesregierung :
Nicht nur deshalb drohte bereits vor Jahren der ehemalige Wirtschaftsminister Werner Müller mit einer Direktvergabe der Fördermittel, sollten die Banken ihre Verweigerungshaltung bei der Finanzierung von Existenzgründern beibehalten. Diese Problematik habe ich bereits vor Jahren mit Herrn Lothar Hass, Referatsleiter im BMWi, ausgiebig diskutiert, leider mit dem Ergebnis, daß man auf das Verhalten der Banken keinen Einfluß habe.

Ich habe mittlerweile meine Seite Erfahrungen mit Banken ergänzt (Link zur Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg) und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Mail an Herrn Zeuner weiterleiten würden.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert


Karl Schaffert
Am Hasenrain 17
36251 Bad Hersfeld
http://www.karl-schaffert.de


Entgegen aller Erwartungen erhielt ich am 15. 3. 2017 nachstehende Antwort von Herrn Schweickhardt :

Betreff: AW: WG: Bitte um Unterstützung
Datum: Wed, 15 Mar 2017 09:34:38 +0000
Von: Wolfram.Schweickhardt@kfw.de
An: info@karl-schaffert.de


Sehr geehrter Herr Schaffert,

vielen Dank für Ihre Antwort und Ihre Hinweise. Wir bedauern, dass Sie negative Erfahrungen im Kontakt mit der genannten Sparkasse gemacht haben. In der Tat zeigen Untersuchungen unserer volkswirtschaftlichen Abteilung immer wieder, dass gerade Gründer und kleine Unternehmen öfter Schwierigkeiten beim Zugang zu Krediten haben als große und etablierte Unternehmen. Verkürzt gesagt: Je kleiner und jünger ein Unternehmen, desto größer die Hürden beim Zugang zu Krediten. Hierfür gibt es zum Teil auch objektive Gründe: Bei der Finanzierung eines Gründungsvorhaben gibt es zwangsläufig noch keine Zahlen wie Bilanzen, BWA etc. was die Beurteilung des Kreditrisikos erschwert. Ähnliches gilt für kleine Unternehmen, deren Risikotragfähigkeit z.B. aufgrund der meist geringeren Sicherheiten wie z.B. Anlagevermögen in aller Regel niedriger ist als bei großen Unternehmen.

Die Förderprogramme der KfW sollen dazu beitragen, diese Nachteile auszugleichen, unter anderem dadurch, dass die KfW den durchleitenden Banken bei Gründungskrediten bis zu 80% des Kreditrisikos abnimmt. Bei kleinen Unternehmen besteht die Möglichkeit einer solchen Haftungsfreistellung von 50%. Die Entscheidung über die Vergabe eines KfW-Kredits treffen jedoch die Banken, nicht die KfW, und dies nach denselben (bankmäßigen oder kaufmännischen) Kriterien wie wenn es ein eigenes Kreditprodukt wäre. Das ist vom Gesetzgeber im KfW-Gesetz auch bewusst so festgelegt worden (https://www.kfw.de/Download-Center/KfW-Gesetz-und-Satzung-sowie-Gesch%C3%A4ftsordnungen/KfW_Gesetz_D.pdf) Danach gibt es keinen rechtlichen Anspruch der Kunden auf einen staatlichen Förderkredit und auch keine rechtliche Verpflichtung für die Banken, staatliche Förderkredite anzubieten, denn beides wäre mit der marktwirtschaftlichen Grundordnung ebenso wenig vereinbar wie eine Direktvergabe am Markt vorbei.

Die KfW bemüht sich, den Banken die Durchleitung ihrer Kreditprogramme so weit wie möglich zu erleichtern, beispielsweise durch die o.g. Risikoübernahmen. Grundsätzlich funktioniert dieses System auch. Im Jahr 2016 hat die KfW rund 54.200 Kredite an Unternehmen und Selbstständige auf dem Weg der Bankdurchleitung zugesagt – das sind immerhin 213 pro Bankarbeitstag. Trotzdem kommt es immer wieder zu Grenz- und Härtefällen. Eventuell wäre der Weg über die Schieds- und Schlichtungsstellen / Ombudsleute der Bank- und Unternehmerverbände eine Option. https://verbraucherfenster.hessen.de/wirtschaft/rechte-im-alltag/schieds-und-schlichtungsstellen-schiedsstellen-von-verb%C3%A4nden-und

Die Banken und Sparkassen sind frei in ihrer Entscheidung, ob sie Förderkredite anbieten oder nicht. Demgegenüber sind aber auch die Kunden frei bei der Wahl der Bank. D.h. es ist zumindest grundsätzlich eine Möglichkeit, das Gespräch mit einer anderen Bank zu suchen. Übrigens gibt es neben den staatlichen Förderkrediten der KfW oder der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen https://www.wibank.de/wibank/ mit der Bürgschaftsbank Hessen ein weiteres Institut, das die Vergabe von Krediten an kleine Unternehmen und Gewerbetreibende mit eine Bürgschaft unterstützt: https://www.bb-h.de/

Gerne leite ich Ihre Nachricht an Herrn Dr. Zeuner weiter, er wird sich in seiner oben skizzierten Analyse bestätigt sehen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Informationen zumindest etwas weiterhelfen und wünschen Ihnen für Ihre Vorhaben viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen,
Wolfram Schweickhardt
Stv. Pressesprecher

KfW Bankengruppe
Konzernkommunikation

Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main

Tel.: 069-7431-1778
Fax: 069-7431-3266

mobil: 0174-3166 502


Nachstehend meine Antwort !


Betreff: Re: WG: Bitte um Unterstützung
Datum: Mon, 20 Mar 2017 19:25:35 +0100
Von: Karl Schaffert
Antwort an: info@karl-schaffert.de
An: Wolfram.Schweickhardt@kfw.de


Sehr geehrter Herr Schweickhardt,

ich hoffe, daß unser Rechtsempfinden nicht soweit auseinanderliegt, wie man ggf. dem Schriftwechsel entnehmen könnte. Ich bin zu einer Zeit aufgewachsen, zu der moralischen Werten noch eine größere Bedeutung als heute beigemessen wurde und ich wurde auch dementsprechend erzogen. Vielleicht ist dies der Grund dafür, daß ich mich mit bestimmten Dingen nicht abfinden kann und auch nicht möchte.

EXISTENZGRÜNDUNG MIT DER SPARKASSE BAD HERSFELD - ROTENBURG (Link)
Aufgrund der nunmehr langen Zeit, die meine persönliche Existenzgründung zurückliegt, möchte ich keine rechtliche Bewertung angeben. Aber Sie werden zugeben müssen, daß sowohl das Verhalten des Herrn Diehl als auch das des Herrn Kleinschmidt in keiner Weise mit dem Begriff ANSTAND in Verbindung gebracht werden kann.

Nachstehend können Sie sich einen Eindruck über die Handlungsweise der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg verschaffen :

Ab 1. 4. 2016 bezahlt meine Mutter eine monatliche Kontoführungsgebühr (Variante GiroIndividual) von 2,90 €. Ich persönlich bezahle ab 1. 4. 2016 eine monatliche Kontoführungsgebühr (Variante GiroKomfort) von 8,90 €. Leider ist man seitens der Sparkasse nicht bereit, mein Konto auf die günstigere Variante umzustellen. Einen Grund hierfür konnte ich trotz mehrfacher Anfragen nicht in Erfahrung bringen. Sollte der Grund dafür sein, daß mein Konto als Pfändungsschutzkonto geführt wird, verstößt dies gegen bestehende Gesetze und ist damit kriminell.

Wegen einer Rückbuchung "mangels Deckung" berechnete mir die Sparkasse 2,50 €. Dazu teilt mir der zuständige Sachbearbeiter mit, daß ich meiner Sorgfaltspflicht zur Überprüfung des verfügbaren Betrages nicht nachgekommen sei und der Sparkasse dadurch ein Mehraufwand entstanden sei, den man mir als Aufwendungsersatz in Höhe von 2,50 € berechnet habe. Meines Erachtens verstößt dies gegen bestehende Gesetze und ist damit kriminell.

Nachstehend nochmals der Auszug aus §2 SpkG Hessiches Sparkassengesetz :
(5) 1Die Sparkassen sind grundsätzlich verpflichtet, jede Existenzgründerin und jeden Existenzgründer im Gebiet ihres Trägers zu beraten. 2Sie betreuen bei dem Zugang zu Förderkrediten und kooperieren mit den Förderbanken von Land und Bund.
(6) 1Die Geschäfte der Sparkassen sind unter Beachtung ihres öffentlichen Auftrags nach kaufmännischen Grundsätzen zu führen. 2Die Erzielung von Gewinn ist nicht Hauptzweck des Geschäftsbetriebes.
Natürlich ist es der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg freigestellt, eine Finanzierung zu übernehmen, da auch bei einer Verbürgung der BBH ein Restrisiko verbleibt. Wenn aber die Sparkasse die Finanzierung übernimmt, dann ist sie sicherlich auch von der Tragfähigkeit des Vorhabens überzeugt. Wenn Sie sich trotzdem weigert, entsprechende Fördermittel zu beantragen, so widerspricht dies dem vorgenannten Absatz des Gesetzes und ist damit nach meiner Rechtsauffassung kriminell.

Ich habe Verständnis dafür, daß Sie sich nicht die Zeit genommen haben, die Entwicklung aufgrund meiner Homepage nachzuvollziehen. Deshalb möchte ich zu den von Ihnen genannten objektiven Gründen -wie folgt- Stellung nehmen :

a) keine Zahlen, wie Bilanzen, etc.
GESCHICHTE (Link)
Die Firma ZRC Zengerle e.K war der direkte Nachfolger der Firma S&Z Waffenhandel GmbH, die 1993 als Großhandel der Firma Schaffert-Vereinsbedarf gegründet wurde. Wenn man die Firma Schaffert-Vereinsbedarf nicht berücksichtigt, so bestand der Vorläufer der Firma ZRC Zengerle e.K. seit 1993. Seit 1995 konzentrierte sich die Firma S&Z Waffenhandel GmbH auf den Vertrieb mit Treibladungspulvern, wie er auch Kernpunkt der Firma ZRC Zengerle e.K. war. Es lagen also entsprechende Zahlen vor, die bei Bedarf auch jederzeit jedem Interessenten zugänglich gemacht wurden. Ich gehe davon aus, daß ohne Kenntnis dieser Zahlen die Bürgschaftsbank Hessen im Jahre 2005 den Bürgschaftsanftrag nicht positiv entschieden hätte (leider wurde die Bürgschaft von der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg nicht angenommen). Da die Gründung der ZRC Zengerle e.K. und die Aufnahme der Tätigkeit im Jahre 2004 erfolgte, lagen also entsprechende Informationen vor.

Nachweislich belegt wurden die Planzahlen durch nachfolgende positive Stellungnahmen, die nach intensiven Recherchen (auch unter Berücksichtigung der Erfahrungswerte der Firma S&Z Waffenhandel GmbH) erstellt wurden :
Beratungsbericht der LogoS Unternehmensberatung im Auftrag des RKW Hessen vom Oktober 2004
Stellungnahme der Wirtschaftsförderung Hersfeld-Rotenburg
Stellungnahme der Industrie- und Handelskammer
Stellungnahme der RUAG Ammotec GmbH
Stellungnahme der Haendler & Natermann Sport GmbH GmbH

Inwieweit die Risikotragfähigkeit abhängig von dem Anlagevermögen ist, bleibt mir leider verborgen. Meines Erachtens besitzt das Umlaufvermögen eine höhere Werthaltigkeit als das Anlagevermögen. Aus diesem Grunde wurde auch ein Teil des Anlagevermögens (branchenspezifische Software-Lizenzen, Hardware, Mobiliar und diverse Kleingeräte) zum symbolischen Preis von 1€ von der Firma S&Z Waffenhandel GmbH übernommen. Lt. RKW-Bericht erklärt sich der relativ hohe Bedarf an Warenerstausstattung und sonstigen Betriebsmitteln  aus branchenspezifischen Notwendigkeiten der Lagerhaltung. Bei einer Neuanschaffung hätte sich der Betrag für Warenerstausstattung oder sonstige Betriebsmittel entsprechend reduziert.

Daß trotz der nachstehenden Formulierung des RKW-Berichtes "Der relativ hohe Bedarf an Warenerstausstattung und sonstigen Betriebsmitteln erklärt sich aus branchenspezifischen Notwendigkeiten der Lagerhaltung: Die Masse des Warenbestandes muss importiert werden. Hierbei sind aus Kostengründen Mindestbestellmengen einzuhalten, die einerseits die Frachtkosten relativieren und andererseits dem langen Dispositionszeitraum Rechnung tragen: Zwischen Order und Auslieferung der Ware liegen, bedingt durch zeitaufwendige Genehmigungsverfahren, bis zu sechs Monate. Bestellungen im Ausland müssen in der Regel mit Akkreditiven unterlegt werden, die zeitgleich mit der Order eröffnet werden müssen. Ergebnis dieser Verfahren ist ein vergleichsweise hoher Liquiditätsbedarf für die Lagerhaltung ( siehe hierzu auch die Entwicklung ‚Lagerbestände’ unter Gliederungspunkt 13 (Liquiditätsplan)" die Finanzierung um
60.000,-- € gekürzt wurde, bedarf keiner Erläuterung !

Die Bemühungen der KfW, den durchleitenden Banken bei Gründungskrediten bis zu 80 % abzunehmen, ist anerkennenswert. Ich gehe davon aus, daß diese Bemühungen, ebenso wie die Bemühungen der BBH, in erster Linie der Unterstützung von Existengründern dienen. Wenn eine Bank, entsprechend ihren eigenen Richtlinien (LINK zur Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg), eine Existenzgründungsfinanzierung übernimmt, so erachte ich dies als sinnvoll. Wenn aber eine Bank eine Finanzierung nur zu den Bedingungen wie denen, wie sie bei der Existenzgründung des Herrn Zengerle gestellt wurden, übernimmt, so dient dies m. E. nur dazu, den Existenzgründer mit Minimierung des eigenen Risikos in die Insolvenz zu treiben.

Bezüglich der Vergabe der Fördermittel aussschließlich über die Hausbank ist mir das Hausbankprinzip bekannt. Ich bin jedoch sicher, daß der ehemalige Wirtschaftsminister Müller über entsprechenden Sachverstand verfügte und Gründe für seine Überlegung hatte, das Hausbankprinzip in Zweifel zu ziehen. Natürlich besteht kein rechtlicher Anspruch auf Förderkredite und auch keine rechtliche Verpflichtung der Banken, staatliche Förderkredite anzubieten. Diesbezüglich wäre es jedoch sinnvoll, den Absatz 5 aus dem Sparkassengesetz zu streichen.

Bezüglich der freien Wahl der Banken verweise ich auf das Regionalprinzip der Sparkasssen, auch wenn die Rechtmäßigkeit des Regionalprinzips von der Monopolkommission in Zweifel gezogen wird. Aufgrund des bisherigen Schriftwechsels gehe ich davon aus, daß auch Ihnen das Regionalprinzip bekannt ist und daß nach einer Ablehnung durch die Sparkasse keine andere regionale Bank die Finanzierung übernehmen wird. Daß selbst eine "Großbank" wie die Deutsche Bank AG keine Hemmungen hat, mit dem Argument des mangelnden Sachverstandes (Zitat : "Das Geschäftsfeld, in dem Sie tätig werden möchten, ist von vielen, von uns nicht zu beurteilenden Risiken geprägt."), eine Finanzierung abzulehnen, spricht für sich.



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Ich gehe davon aus, daß ich trotz allem noch eine Nachricht von Herrn Zeuner, auch unter Berücksichtigung vorgenannter Argumente, erhalten werde.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert


Karl Schaffert
Am Hasenrain 17
36251 Bad Hersfeld
http://www.karl-schaffert.de

Nachstehend meine Mail vom 30.3. 2017

Betreff: Re: WG: Bitte um Unterstützung
Datum: Thu, 30 Mar 2017 19:01:58 +0200
Von: Karl Schaffert
Antwort an: info@karl-schaffert.de
An: Wolfram.Schweickhardt@kfw.de


Sehr geehrter Herr Schweickhardt,

ich darf mich nochmals bei Ihnen für den Schriftwechsel bedanken. Leider scheint es heute nicht mehr selbstverständlich zu sein, daß Mails auch beantwortet werden. Deshalb bin ich Ihnen dankbar, daß Sie ausdrücklich erwähnt haben, daß meine Mail an Herrn Dr. Zeuner weitergeleitet wurde. Weshalb es Herr Dr. Zeuner nicht für nötig hält, auf eine Mail, die ausdrücklich an ihn gerichtet war, zu antworten, kann ich leider nicht nachvollziehen. Aber vielleicht erhalte ich ja noch eine Nachricht von Herrn Dr. Zeuner.
Die Seite SPARKASSE habe ich mittlerweile ergänzt.

Vielen Dank für den Schriftwechsel und viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert

P.S. Auch wenn Herr Zeuner nicht antworten sollte, wir sind sicher, daß wir irgendwann von irgendeiner Seite Unterstützung erfahren werden.
Ich hoffe, daß die auf meiner Internet-Seite geschilderten Erfahrungen dazu beitragen werden.



Nachstehend meine Mail vom 21. 4. 2017


Betreff: Re: WG: Bitte um Unterstützung
Datum: Fri, 21 Apr 2017 20:21:36 +0200
Von: Karl Schaffert
Antwort an: info@karl-schaffert.de
An: Wolfram.Schweickhardt@kfw.de


Sehr geehrter Herr Schweickhardt,

leider habe ich bis heute keine Antwort von Ihnen erhalten. Auch Herr Dr. Zeuner hat sich bis heute nicht gemeldet.
Zur Vervollständigung meiner Internet-Seite bitte ich um Ihre Genehmigung, ein Foto des Herrn Zeuner mit einem entsprechenden Kommentar auf meiner Internet-Seite einzubinden.
Für umgehende Nachricht wäre ich dankbar.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert

Nachstehend meine Mail vom 29. 4. 2017
Betreff: Re: WG: Bitte um Unterstützung
Datum: Sat, 29 Apr 2017 13:34:48 +0200
Von: Karl Schaffert
Antwort an: info@karl-schaffert.de
An: joerg.zeuner@kfw.de
Kopie (CC): Wolfram.Schweickhardt@kfw.de


Sehr geehrter Herr Dr. Zeuner,

bei all meinem Schriftwechsel war ich immer bemüht, höflich zu bleiben, obwohl mir das in diesem Falle schwerfällt. Wie mir von Herrn Schweickhardt mitgeteilt wurde, wurde meine Mail, die ausdrücklich an Sie gerichtet war, auch an Sie weitergeleitet. Deshalb ist es für mich nicht nachvollziehbar, daß Sie es bis heute nicht für nötig gehalten haben, auf meine Mail zu antworten.
Es mag sein, daß aufgrund des Altersunterschiedes der Begriff Höflichkeit für Sie eine andere Bedeutung als für mich hat, trotzdem wäre ich für Ihre Antwort dankbar.

Den Ausführungen des Herrn Schweickhardt und der Homepage der KfW, teilweise auch aus Ihren Kommentaren, habe ich entnommen, daß die Unterstützung von Existenzgründern eines der Hauptanliegen der KfW ist, deshalb werde ich auch nicht aufgeben, die Öffentlichkeit sowohl auf meine als auch auf die Existenzgründung des Herrn Zengerle aufmerksam zu machen. Aus diesem Grunde wäre ich Ihnen für Ihre konkrete Stellungnahme dankbar, ob das geschilderte Verhalten der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg mit den Grundsätzen der KfW vereinbar ist.

Es mag sein, daß meine Verbitterung zu meinem heutigen Verhalten beiträgt, aber ich bin nicht bereit, die Ungerechtigkeit, die uns widerfahren ist, kommentarlos hinzunehmen.
Wenn in Ihrem Leben die selbständige Tätigkeit immer Vorrang hatte und Sie nach 50 Jahren Arbeit aufgrund der physischen und psychischen Belastungen zum Hartz IV - Empfänger werden, können Sie sicherlich mein Verhalten nachvollziehen.

Auch wenn es eine Menge Personen gibt, die nicht den A. i d. H. h. (Mut haben), sich zu dem Sachverhalt zu äußern, gehe ich davon aus, daß ich eine Antwort von Ihnen erhalte. Sollte ich bis zum 15. 5. keine Anwort von Ihnen erhalten haben, setze ich Ihr Einverständnis voraus, den Schriftwechsel (incl. Bild) auf meiner Internet-Seite zu veröffentlichen.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert


KOMMENTAR

Sehr geehrter Herr Dr. Zeuner,

wenn ich mir die Rubrik Sprüche und Zitate / Zitate meiner Internetseite ansehe, entsteht bei mir der Eindruck, als hätte mein Vater Sie persönlich gekannt. Auf wenige Personen trifft die Bemerkung "Stange un kei Bon" besser zu als auf Ihre Person.
Ggf. hätte ich Sie besser statt Ihrer Unterstützung um ein Interview bitten sollen. Davon gibt es zwar genügend, aber es ist sicherlich einfacher, zu diversen Themen eine allgemeine Einschätzung abzugeben als den Mut aufzubringen, zu konkreten Sachverhalten Stellung zu beziehen.
Auf jeden Fall steht Ihre Verweigerungshaltung in krassem Widerspruch zum Leitbild der KfW (Link). Wenn mein persönliches Verhalten derart vom Leitbild abweicht, dann sollte ich mir überlegen, ob ich als Chefvolkswirt die richtige Stellung im richtigen Unternehmen bekleide.
Vielleicht hätten Sie besser Politiker werden sollen. In dieser Sparte ist es am sinnvollsten, keine Aussagen zu machen, um nicht daran später gemessen zu werden.




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Sollte Herr Dr. Zeuner lediglich zeitlich verhindert gewesen sein, meine Anfrage zu beantworten, weil er bemüht war,
die fünf Milliarden wieder einzusammeln, nehme ich meinen Kommentar selbstverständlich zurück !




Noch mehr Infos !


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