Letzte Änderung: 29.06.2017


Nachstehende Mail habe ich am 7. 2. 2017 an die Bundeskanzlerin (info@cdu.de) gesandt :

Diese Mail ist and die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, gerichtet.
Für eine Weiterleitung oder Angabe der direkten E-Mail-Adresse von Frau Dr. Merkel wäre ich dankbar.

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir den Erhalt meiner Mail bestätigen würden.
Sollten Sie keine Meinung dazu abgeben wollen, bitte ich um kurze Nachricht.

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

ich bin zu einer Zeit aufgewachsen, zu der moralischen Werten noch eine größere Bedeutung als heute beigemessen wurde. Insbesondere der Begriff GERECHTIGKEIT hat deshalb auch heute noch eine grundlegende Bedeutung für mein Verhalten und mein Handeln. Aufgrund der bevorstehenden Bundestagswahlen bin ich sehr interessiert an den Programmen der Parteien und ihrer Kandidaten. Insbesondere unter dem Hintergrund, daß der Kanzlerkandidat der SPD den Begriff soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt seines Wahlkampfes stellt, würde mich Ihre Meinung zur Gerechtigkeit, insbesondere auch unter Berücksichtigung nachstehender Geschichte, interessieren.



Man muß Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer,
Stillschweigen bestärkt den Peiniger, niemals den Gepeinigten !


Vielleicht trägt ja das Zitat von Elie Wiesel dazu bei, daß man sich Gedanken macht, ob die Ignoranz, die uns von vielen Seiten entgegengebracht wurde, angebracht ist. Sicherlich ermuntern die Erfahrungen und die Tatsache, daß wir bis heute von keiner Seite Unterstützung erfahren konnten, niemanden dazu, sich selbständig zu machen.

Der weitere Text ist identisch mit der GESCHICHTE (siehe Rubrik Rechthaberei / Beharrlichkeit) 


  1. Erinnerung mit Mail vom 10. 02. 2017
  2. Erinnerung mit Mail vom 16. 02. 2017
  3. Erinnerung mit Mail vom 25. 02. 2017
  4. Erinnerung mit Mail vom 01. 03. 2017
  5. Erinnerung mit Mail vom 10. 03. 2017
  6. Erinnerung mit Mail vom 18. 03. 2017
  7. Erinnerung mit Mail vom 30. 03. 2017
  8. Erinnerung mit Mail vom 03. 05. 2017
  9. Erinnerung mit Mail vom 30. 05. 2017
10. Erinnerung mit Mail vom 26. 06. 2017


Da ich den Eindruck habe, daß meine Mails im Spam-Ordner landen, habe ich am 26. 6. 2017 über das Kontaktformular auf der Internet-Seite https://www.angela-merkel.de/  nochmals an die Beantwortung meiner Mail erinnert ! Meine Erinnerung wurde mir mit nachstehender Mail bestätigt !

Betreff: Kontaktformular der CDU Deutschlands - Kopie Ihrer Anfrage
Datum: Mon, 26 Jun 2017 20:05:12 +0200 (CEST)
Von: Christlich Demokratische Union Deutschlands
An: info@karl-schaffert.de


Sehr geehrter Herr Schaffert,

vielen Dank für Ihre Nachricht an die CDU Deutschlands. Mit folgender Nachricht haben Sie sich an uns gewandt:

Für die Beantwortung meiner Mail vom 7. 2. 2017 wäre ich dankbar.
Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert

Folgende weitere Daten haben wir aufgenommen:

Hiermit bin ich einverstanden: Ja
Anrede: Herr
Vorname: Karl
Nachname: Schaffert
PLZ: 36251
Geburtsjahr: 1952
Telefon: 06621 75000
E-Mail: info@karl-schaffert.de
Betreff: Meine Mail
Einverständniserklärung: Ja




Am 28. 7. 2017 erhielt ich folgende Antwort :


Betreff: CDU CRM:09831774
Datum: 28 Jun 2017 11:21:13 +0200
Von: Nielsen, Dagmar
An: Schaffert, Karl


Sehr geehrter Herr Schaffert,

haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben an die Parteivorsitzende der CDU Deutschlands, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

Da unsere Parteivorsitzende täglich Hunderte an Zuschriften und Anfragen erreichen, ist es ihr nicht möglich, auf diese stets persönlich einzugehen. Seien Sie aber versichert, dass wir stets bemüht sind, Frau Dr. Merkel über den Stand der Zuschriften auf dem Laufenden zu halten und in ihrem Sinne die Anfragen zu beantworten.

Bitte entschuldigen Sie, dass Sie bisher auf Ihre Mail aus dem Frühjahr keine Rückmeldung erhalten haben. Die Mail scheint im System untergegangen zu sein.

Auch möchte ich Ihnen für Ihre Leistungen als Selbstständiger danken, die Sie anschaulich in Ihrer Anfrage geschildert haben.

Es tut mir deswegen leid zu hören, in welcher Situation Sie sich gerade befinden. Ich kann Ihre Verzweiflung daher nachvollziehen. Dennoch bitte ich Sie um Verständnis, dass Ihnen die CDU Deutschlands nicht unmittelbar behilflich sein kann, da wir von hier aus in kein behördliches Handeln eingreifen dürfen.

Ich kann Ihnen nur empfehlen, nicht aufzugeben und sich weiter zu bemühen. Dabei wünsche ich Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute!


Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

Dagmar Nielsen

CRM-Team

Bürgerservice der CDU-Bundesgeschäftsstelle



Mit folgender Mail habe ich Frau Nielsen geantwortet :

Betreff: Re: CDU CRM:09831774
Datum: Wed, 28 Jun 2017 13:08:27 +0200
Von: Karl Schaffert
Antwort an: info@karl-schaffert.de
An: dagmar.nielsen@cdu.de



Hallo, Frau Nielsen,

vielen Dank für Ihre Antwort, mit der ich, das muß ich zugeben, nach mehr als vier Monaten und 10maliger Erinnerung eigentlich nicht mehr gerechnet habe.

Bezüglich Ihrer Formulierung, daß "Sie von hier aus in kein behördliches Handeln eingreifen dürfen", kann ich Ihnen mitteilen, daß eine Sparkasse nach übereinstimmender Meinung keine Behörde ist sondern eine Anstalt öffentlichen Rechts.

Ich habe auch nicht gebeten, in irgendeiner Weise einzugreifen, sondern Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel lediglich um Ihre Meinung gebeten :
"Insbesondere unter dem Hintergrund, daß der Kanzlerkandidat der SPD den Begriff soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt seines Wahlkampfes stellt, würde mich Ihre Meinung zur Gerechtigkeit, insbesondere auch unter Berücksichtigung nachstehender Geschichte, interessieren".

In diesem Zusammenhang möchte ich mich nochmals ausdrücklich für die umfassende Stellungnahme des Herrn Holger Richter von der Förderberatung des BMWI bedanken, der zwar auch keine Bewertung der Finanzierung abgegeben hat, mit seinen Ausführungen jedoch deutlich gemacht hat, daß die Finanzierung der Existenzgründung nicht den Leitlinien des BMWI zur Förderung von Existenzgründern entspricht.

Viele Grüße aus Bad Hersfeld
Karl Schaffert



Zu nachfolgender Bemerkung habe ich bewußt keine Stellung genommen :

Ich kann Ihnen nur empfehlen, nicht aufzugeben und sich weiter zu bemühen. Ich glaube, daß jeder, der unsere Bemühungen in der Vergangenheit verfolgt hat, sicher sein kann, daß wir nicht aufgeben. Andererseits kann man leicht aufgrund des auf der Homepage eingestellten Schriftwechsels nachvollziehen, von welcher Seite wir Unterstützung erfahren konnten. Insbesondere
von der Politik hätten wir uns mehr Unterstützung erhofft.

Zu der Empfehlung paßt die nachstehende Aussage von Frau Dr. Merkel (Zitat aus der Seite Sparkasse) :


"Sie plädierte auch für eine neue gesellschaftliche Akzeptanz von Unternehmensgründern. "Das ist ganz, ganz wichtig, (...) dass wir auch das Scheitern nicht als Untergang betrachten", sagte die CDU-Politikerin. Ähnlich wie in den USA müsse eine zweite oder dritte Chance für Gründer hierzulande "etwas ganz Selbstverständliches" sein".


Auch ich bin der Meinung von Frau Merkel, eröffnet die zweite oder dritte Chance eines Existenzgründers den Banken doch ungeahnte Möglichkeiten, Existenzgründungsdarlehen durch Fördermittel abzusichern und sie (auch ein zweites oder drittes Mal) in die Insolvenz zu treiben.


Ich bin sicher, daß es trotz der Empfehlung von Frau Nielsen nicht viele Personen gibt, die in ähnlicher Situation "nicht aufgeben und sich weiter bemühen".