Letzte Änderung: 26.05.2017





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26. Oktober 2016 14:03

Rente
Bundesregierung warnt vor drohender Altersarmut

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung warnt vor drohender Altersarmut. Viele Bürger würden im Ruhestand nicht ausreichend finanziell
abgesichert sein, sollten sie nicht selbst mehr für ihre Altersvorsorge tun. Das Versorgungsniveau zukünftiger Rentner werde " ohne
zusätzliche Altersvorsorge in den kommenden Jahren deutlich zurückgehen", warnte die Bundesregierung nach einem Bericht
der "Süddeutschen Zeitung" in ihrem "Alterssicherungsbericht 2016".

"Ein erhebliches Risiko" bestehe vor allem für Geringverdiener. "Wird in diesem Einkommensbereich nicht
zusätzlich für das Alter vorgesorgt, steigt das Risiko der Bedürftigkeit im Alter stark an", zitiert das Blatt aus der Regierungsanalyse.



Googeln Sie nach "Synonym Schwachsinn" und Sie finden 26.200 Ergebnisse, die man für den vorgenannten Absatz verwenden könnte.


Wie kann ein Geringverdiener, der nicht in der Lage ist, seine Lebenshaltungskosten zu decken,
zusätzlich für das Alter vorsorgen ? Ich bin sicher, daß es eine Vielzahl von Personen gibt, die diese
Aufforderung als Hohn und Spott empfinden !



Zur Definition Geringverdiener informieren Sie sich über untenstehende Link :





Nicht nur interessant wegen der Karikatur !




So sieht Klaus Stuttmann die Bemühungen der Bundesregierung gegen die Altersarmut.      Karikatur: Klaus Stuttmann






Bis 2500 brutto droht Sozialamt

Millionen Normalverdienern droht Altersarmut

Sonntag, 02.09.2012, 13:14 (!!!!)
Die aktuellen Zahlen habe ich leider nicht gefunden,  aber ich gehe davon aus, daß sich die Bedingungen nicht verbessert haben !


Das Armutsrisiko künftiger Rentner ist größer als befürchtet: Sogar Normalverdiener rutschen nach 2030 in die Armut ab. Geringverdiener müssen nach Jahrzehnten der Arbeit sofort zum Sozialamt, befürchtet Arbeitsministerin Ursula von der Leyen.

Ab 2030 droht Arbeitnehmern, die 2500 Euro brutto im Monat verdienen und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro. Das schreibt die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums.

In einem Brief an die Junge Gruppe der Unionsfraktion schlage Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Alarm, dass alle, die 2500 Euro oder weniger verdienten, „mit dem Tag des Renteneintritts den Gang zum Sozialamt antreten“ müssten.

Längere Lebensarbeitszeit löst das Problem nicht

Laut „BamS“ sehen die Zahlen nach den aktuellen Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums nur geringfügig besser aus, wenn eine längere Lebensarbeitszeit zugrunde gelegt wird. Bei 40 Jahren Beitragszahlung müsse der Arbeitnehmer konstant mindestens 2200 Euro im Monat verdienen, um auf einen Rentenanspruch in Höhe der Grundsicherung zu kommen.

Grund für das steigende Altersarmutsrisiko seien die beschlossenen Rentenreformen, nach denen das Rentenniveau bis 2030 von derzeit 51 Prozent auf 43 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns vor Steuern sinkt.





Auszug vom 15. 9. 2016 :

Drastische Zahlen aus dem Bundesarbeitsministerium von Andrea Nahles: laut aktuellen Berechnungen könnte das Rentenniveau bis zum Jahr 2045 auf unter 40 Prozent absinken. Damit wird sich die Schere zwischen Einkommen und zu erwartender Rente weiter auftun. Selbst Normalverdienern droht Altersarmut, wenn sie nicht selbst vorsorgen.

Schon 2030 nur noch Rentenniveau von 43 Prozent?

Mit den aktuellen Zahlen könnte die Debatte über Altersarmut neue Fahrt aufnehmen, auch mit Blick auf die Bundestagswahl 2017. Schon im Jahr 2030 könnte das Rentenniveau auf 43 Prozent absinken, warnen die Gewerkschaften – mit bitteren Konsequenzen auch für den Mittelstand.

Bei einer derart niedrigen Rente „droht auch für Durchschnittsverdiener der soziale Abstieg“, sagte kürzlich die stellvertretende DGB-Vorsitzende Annelie Buntenbach in der Süddeutschen. Ein Metallarbeiter mit einem Lohn von 2.600 Euro würde dann nur noch ein Ruhestands-Salär von 960 Euro erhalten.

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